Auf dem Kennedy-Flughafen hatte sich Benedikt XVI. mit den Worten "May God bless America" verabschiedet
New York-Vatikanstadt, 21.4.08 (KAP) Papst Benedikt XVI. ist von seiner USA-Reise in den Vatikan zurückgekehrt. Die Sondermaschine der "Alitalia" traf nach achtstündigem Flug am Montag um 10.35 Uhr auf dem römischen Flughafen Ciampino ein. Von dort fuhr der Papst direkt in den Vatikan.
Gegen 2.30 Uhr MEZ war Benedikt XVI. zum Abschluss seiner "apostolischen Reise" mit einer offiziellen Zeremonie im New Yorker John F. Kennedy-Flughafen verabschiedet worden. Als einen Höhepunkt seines Besuchs bezeichnete der Papst dabei die Möglichkeit, vor der UNO-Vollversammlung sprechen zu können. Erneut erinnerte er an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 60 Jahren. Zugleich rief er zu einem unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander zwischen Völkern und Nationen auf. Benedikt XVI. versicherte die Amerikaner seiner "Zuneigung und Freundschaft". Ausdrücklich betonte der Papst, dass auch die Begegnungen mit den Repräsentanten der anderen christlichen Kirchen und der anderen Religionen "herzerwärmend" gewesen seien. Benedikt XVI. schloss seine Ansprache mit den Worten: "May God bless America" (Möge Gott Amerika segnen).
Zur Verabschiedung des Papstes hatten sich u.a. der Erzbischof von New York, Kardinal Edward M. Egan, der Apostolische Nuntius, Erzbischof Pietro Sambi, der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Celestino Migliore, und von staatlicher Seite u.a. Vizepräsident Dick Cheney und die New Yorker Senatorin (und Präsidentschaftskandidatin) Hillary Clinton eingefunden. Cheney sagte in seiner Abschiedsrede: "Ganz Amerika respektiert diesen Botschafter des Friedens, der Gerechtigkeit und der Freiheit". Benedikt XVI. habe den Bürgern des Landes Hoffnung gegen Verzweiflung, Sicherheit in Verwirrung und Stärke für ihren je eigenen Weg gebracht.






