Friday 26. August 2016

Ehe

Im Sakrament der Ehe schließen zwei Liebende durch ausdrücklichen Konsens einen lebenslangen Bund, der die gegenseitige Stütze, gegenseitige Vervollkommnung und die Zeugung und Erziehung von Nachkommen zum Ziel hat. Anders als in der katholischen Kirche, hat die Ehe in der evangelischen Kirche keinen sakramentalen Charakter.

 

Unentbehrliche Elemente für das Ehe-Sakrament

   l Mann und Frau sagen aus eigener Entscheidung und freiem Willen ihr JA zueinander.

   l Beide sind fest entschlossen, treu zu sein, "bis der Tod uns scheidet".

   l Beide sind grundsätzlich für Kinder offen.

 

Entscheiden sich einer oder beide Ehepartner bewusst gegen eines oder mehrere dieser Charakteristika, ist die Ehe nicht sakramentfähig.

 

Um eine katholische Ehe schließen zu können, muss grundsätzlich wenigstens einer der Ehepartner römisch-katholisch sein. Darüber hinaus darf keiner der beiden zuvor eine gültige Ehe eingegangen sein.

 

Falls Sie sich dazu entschließen, katholisch zu heiraten, sollten Sie rechtzeitig mit dem Pfarrer ihrer Wohngemeinde Kontakt aufnehmen, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können. Weiters sollten Sie bedenken, dass hierzu auch ein sogenannter "Ehevorbereitungskurs" zählt.

 

Die Trauung Durch den Empfang des Bußsakraments werden die Eheleute auf die Trauung vorbereitet. Obgleich es die Ehepartner sind, die sich das Ehesakrament gegenseitig spenden, hat die Kirche zur Gültigkeit festgelegt, dass es – abgesehen von Notsituationen – eines Priesters oder Diakons bedarf, der die Ehe schließt, da eine Sakramentenspendung grundsätzlich immer ein Handeln der gesamten Kirche ist und nie etwas rein Privates darstellt.

 

Das Eheversprechen

"N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann/meine Frau.

ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen,

in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet.

Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.

 

Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes."

 

Wir möchten kirchlich heiraten

Sie möchten einander das Sakrament der Ehe spenden, um Ihren gemeinsamen Weg vor Gott zu gehen und Ihre Liebe Gottes Treue anzuvertrauen.

 

Zur Spendung des Sakramentes der Ehe benötigen Sie einen Traupriester, der der Feier vorsteht, sowie zwei Trauzeugen. Erster Ansprechpartner ist der Pfarrer der Heimatgemeinde der Braut. In der Regel soll die Trauung in dieser Pfarre stattfinden.

 

Sollten Sie in einer anderen Pfarre oder Kirche heiraten wollen, muss der Pfarrer der Heimatgemeinde der Braut eine sogenannte Überweisung ausstellen. Sollten sie einen anderen Traupriester wünschen, muss wiederum der Pfarrer der Braut eine Bevollmächtigung für den gewünschten Priester ausstellen.

 

Konkret: Die Anmeldung zur kirchlichen Trauung sollte möglichst frühzeitig geschehen. Nehmen sie mindestens drei Monate vor dem geplanten Termin Kontakt mit der Pfarre der Braut auf und bringen Sie jedenfalls folgende Dokumente zur Anmeldung mit:

  • Taufschein der Brautleute (wird von der Pfarre ausgestellt, in der man getauft wurde)
  • Geburtsurkunde der Brautleute
  • Meldezettel
  • Lichtbildausweis (oder Staatsbürgerschaftsnachweis) der Brautleute.

Um wichtigen Fragen nach dem gemeinsamen Lebensweg und dem Stellenwert des gemeinsamen Glaubens Raum zu geben, müssen Paare vor der Eheschließung in der katholische Kirche ein Ehevorbereitungsseminar besuchen. In Ihrer Pfarre bzw. auf Websiten von Bildungshäusern finden Sie konkrete Angebote.

 

Die Firmung ist im Übrigen keine notwendige Vorraussetzung, um kirchlich heiraten zu können. Da sie aber die Aufnahme in die katholische Kirche - nach der Taufe und der Eurcharistie - vervollständigt, kann es eine lohnende Entscheidung sein, vor der Eheschließung das Sakrament der Firmung zu empfangen: Für jene, die bereits als Kleinkind getauft wurden und im Volksschulalter die Erstkommunion gefeiert haben, ist die Firmung eine (erste) reife, persönliche Entscheidung für ein Leben als ChristIn.

Linz, Österreich. Verkehrsampel mit gleichgeschlechtlichen Figuren als Zeichen für Offenheit und Toleranz.
15. August
2016
Homoehe

Katholische Verbände kritisieren Stöger-Vorstoß

AKV-Präsident Kukacka: "Gibt keinen sachlich gerechtfertigten Grund, die Lebensgemeinschaft zweier Menschen des gleichen Geschlechts als Ehe zu bezeichnen"

07. August
2016
Küng

Ohne Ehe und Familie verliert Gesellschaft Zusammenhalt

St. Pöltner Bischof in Zeitungsinterview: Familie und Ehe von Mann und Frau sind "Brücke in die Zukunft jeder Gesellschaft"

25. July
2016

Familienverband mahnt Kern: Wahlfreiheit nicht lächerlich machen

KFÖ-Präsident Trendl appelliert an Bundeskanzler, seine Einstellung zur Wahlfreiheit zu überdenken und "ideologische Scheuklappen abzulegen"

25. July
2016
Pöllau

Teilnehmerrekord bei katholischem Jungfamilientreffen

Vatikanischer Experte Melina ruft christliche Familien zu Kreativität auf - Abschluss mit Sendungsfeier am Sonntag

23. July
2016
Küng

Familien sind Quellen des Friedens in einer unruhigen Welt

Familienbischof Klaus Küng beim Jungfamilientreffen im steirischen Pöllau

30. Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung in St. Pölten
15. July
2016
Tagung

"Idealer Mann ist hilfsbereit, treu, sensibel"

Referenten bei Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung beleuchten geänderte Erwartungen etwa an heutige Väter

zurück #weiter#
image
Schlusslicht in Europa
Schönborn zu "Fakten helfen"
image
Rückblick zur Synode
Schönborn zur Familiensynode
image
Beginn der Synode 2015
image
Bischofskonferenz
Kardinal Schönborn berichtet
image
Papst mit Großfamilien
image
"Wem nützt das?"
Zum Fortpflanzungsmedizingesetz
image
Caritas Inlandskampagne
image
Familie und Leben
image
Bischöfe in Wien
Kardinal Schönborn berichtet
image
Den Tunnelblick weiten
Kardinal Schönborn zur Synode
zurück #weiter#
Fortpflanzung
Neues Gesetz beschlossen
Die Bilanz
Kardinal Schönborn zur Synode
Schönborn: "Getreues Echo"
Über das "Instrumentum Laboris"
Medienreferat der
Österreichischen
Bischofskonferenz

Stephansplatz 4/6/1
A-1010 Wien
©2016 Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Alle Rechte vorbehalten.
http://www.katholisch.at/
Darstellung: