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Rupprecht@kathbild.at, Franz Josef Rupprecht

Chalupka: Kritik an Gleichgültigkeit gegenüber Leid anderer

Lutherischer Bischof hielt Predigt bei ökumenischen Gottesdienst in Wien zum Gedenken an Novemberpogrome 1938 - Heftige Kritik an Abschiebung von Flüchtlingen

10.11.2019

Hunderte Menschen haben auch heuer wieder am Samstagabend am ökumenischen Gottesdienst in der Wiener Ruprechtskirche zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 teilgenommen. Die Predigt hielt der lutherische Bischof Michael Chalupka, der u.a. eine zunehmende Gleichgültigkeit in der Gesellschaft dem Leid anderer gegenüber ortete. Dies dürfe nicht einfach hingenommen werden, so der Bischof. Und das betreffe gegenwärtig etwa auch Verantwortliche, die sich hinter Gesetzen verstecken, wenn es um die Abschiebung von Flüchtlingen in Länder wie Afghanistan geht, "wo den Flüchtlingen der Tod droht".

 

In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 wurden im gesamten deutschen Machtbereich Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte sowie Wohnungen zerstört und verwüstet. Zahlreiche Juden wurden bei den Pogromen getötet oder verletzt. Allein in Wien wurden im Zuge des Furors insgesamt 42 Synagogen und Bethäuser zerstört. 6.547 Wiener Juden kamen in Haft, knapp unter 4.000 davon wurden in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. In Erinnerung an die Ereignisse veranstalten christliche und jüdische Organisationen seit vielen Jahren gemeinsam die "Bedenktage"-Reihe "Mechaye Hametim - Der die Toten auferweckt".

 

"Gedenken heißt, sein Herz berühren lassen. Gedenken heißt, sich nicht gegen das Leid immunisieren zu lassen, nicht durch Hohn und Spott und nicht durch den scheinbaren Zwang der unausweichlichen Gesetze dieser Welt." Und: "Wer das Leiden seiner Mitmenschen nicht zu spüren vermag, nicht sein Herz spürt und die Erschütterung fühlen kann, der nimmt Schaden an Herz und Seele", so Chalupka.

 

Mit sehr persönlichen Worten berichtete der Bischof von seiner Mutter, die als 8-jähriges Mädchen die Pogrome in Graz erlebte: "Das Kind Grete Chalupka stand mitten unter den Gaffern und Jubelnden, die ihren Hohn und Spott über die Juden ausgossen. Sie stand da und schaute, was Kinderaugen zu sehen vermögen, und sieht sich selbst heute noch mit einer weißen Plakette mit einem schwarzen Hakenkreuz, das den Kindern umgehängt wurde, dastehen inmitten der Zuschauer vor dem brennenden Gotteshaus. Man war nicht nur auf die Gewalt und das Feuer vorbereitet, sondern wusste auch die Massen zu instrumentalisieren."

 

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen. Chalupka:

 

Jüdische Geschäfte wurden geplündert. Private Wohnungen verwüstet. Die Väter verschleppt. Menschen getötet. Das Novemberpogrom in Österreich war von besonders großer Brutalität gekennzeichnet. Ein Fünftel der Getöteten im ganzen Deutschen Reich wurden in Wien ermordet. Es war von langer Hand vorbereitet durch eine Medienkampagne und organisierte Horden aus SA und SS.

 

Doch um die brennenden Synagogen standen Menschen und schauten zu. Sie seien nicht organisiert gewesen, so der Bischof:

 

Da waren Männer, Frauen und Kinder, die, vom Spektakel und der Verhetzung angelockt, feixten und lachten, während Gebetshäuser brannten und Menschen vor ihnen im Staub lagen.

 

Was bringe Menschen dazu, "angesichts des Leides, das sich vor ihren Augen abspielt, zu feixen, zu spotten und zu lachen?", fragte der Bischof. "Wer spottet und lacht, nimmt das Leiden nicht wahr, immunisiert sich gegen das Leiden. Wer das Leiden nicht wahrnimmt, der spürt auch kein Mitleid. Wer das Leiden nicht spürt, kann auch nicht helfen", so Chalupka.

 

Der Bischof berichtete aber auch von einem anderen Zeitzeugen damals in Graz: Hans Dichand, der spätere Kronenzeitungschef. Laut seinen Erinnerungen seien von allen Seiten die Grazer zu der brennenden Synagoge geströmt und hätten mit ihrer Empörung über diesen Gewaltakt nicht zurückgehalten. Chalupka:

 

Die Erinnerungen der beiden klaffen auseinander, doch Augenzeugenberichte haben die Eigenart nur davon berichten zu können, was die eigenen Augen zu sehen vermeinten. Vor einer brennenden Synagoge stehend, bestimmt der eigene Standort die eigene Sicht. Beides wurde wohl so erlebt, die johlende begeisterte Masse ebenso wie die empörte Menge der Umstehenden.

 

Gesetz ist Gesetz?

 

Der Blick auf das Leiden könne aber nicht nur durch Hohn und Spott und Verachtung verstellt werden, sondern er könne auch dadurch getrübt sein, "dass man glaubt, das Recht auf seiner Seite zu haben, oder sich hinter der Bürokratie der scheint's rationalen Notwendigkeit verstecken zu können", warnte der Bischof weiter. Schon 1946 habe der deutsche Rechtsphilosoph Gustav Radbruch geschrieben:

 

Der Positivismus hat in der Tat mit seiner Überzeugung 'Gesetz ist Gesetz' den deutschen Juristenstand wehrlos gemacht gegen Gesetze willkürlichen und verbrecherischen Inhalts.

 

Die Verlockung, sich vor dem Schmerz der anderen zu immunisieren, sei groß, auch heute, warnte der Bischof: "Der Hohn und der Spott, das Gelächter über die, die am Boden liegen, haben sich andere Orte gesucht. Sie ergießen sich über die Opfer in den Kommentarspalten der Online Medien, in den Talkshows verstecken sie sich unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit und verwenden ihre antisemitischen, fremdenfeindlichen Chiffren wie eh und je und lachen sich dabei ins Fäustchen."

 

Auch die "enge Auslegung des Buchstaben des Gesetzes muss immer wieder dazu herhalten, den Geist unseres Rechtsstaates, der auf den Menschenrechten fußt und ein Kind der grausamen Erfahrungen der Nazidiktatur ist, zu desavouieren", kritisierte der Bischof: "Da kann man dann eben nichts machen, auch wenn man an den Hebeln der Macht sitzt, wenn gut integrierte Flüchtlinge aus ihren Lehrstellen heraus in Flugzeuge gesetzt werden, die sie nach Afghanistan bringen, auch wenn ihnen dort der Tod droht."

 

Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Teilnehmer in einem Schweigemarsch durch die Wiener Innenstadt zum Judenplatz, wo sie Kerzen für die jüdischen Opfer der Shoa aufstellten.

 

 

Quelle: kathpress

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