
Kolping-Präsidentin Leopold im Amt bestätigt
Bei der diesjährigen Bundeskonferenz von Kolping Österreich am vergangenen Wochenende in Salzburg wurde Kolping-Präsidentin Christine Leopold (56) einstimmig von allen anwesenden Delegierten neuerlich in ihr Amt gewählt. Das hat das Kolpingwerk am Montag in einer Aussendung mitgeteilt. In ihren Dankesworten zitierte die Soziologin, die seit nunmehr 14 Jahren die Geschicke von Kolping Österreich lenkt, den Gründer des Verbandes Adolph Kolping: "Solange mir Gott Kräfte verleiht, schaffe ich rüstig und wohlgemut weiter!"
Hauptaufgabe der Präsidentin sei es, Leute um eine Idee zu versammeln, so Leopold: "Einen Verband wie Kolping zu führen, das kann niemand alleine." Leute zu finden, die Freude an der Mitgestaltung der Gesellschaft im Sinne der Kolping-Idee haben, das ist das Wichtigste."
Zu den Höhepunkten ihrer drei bisherigen Amtszeiten gehörte die Eröffnung zahlreicher neuer Häuser und Sozialeinrichtungen, zum Beispiel der Kolpinghäuser Hallein, Ferlach, Mistelbach und Wien-Meidling sowie des Kolpinghauses "Gemeinsam leben" in Wien-Leopoldstadt, aber auch die Erweiterung einiger Sozialeinrichtungen, zum Beispiel der Kolping-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mistelbach und Waidhofen an der Thaya, die Umsetzung eines umfassenden Vereins-Entwicklungsprozesses und die Ausrichtung der gesamten Arbeit des Verbandes in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
Das von Adolph Kolping (1813-1865) gegründete Kolpingwerk ist heute in 61 Ländern der Erde mit rund 400.000 Mitgliedern vertreten. Schwerpunkte der Arbeit bilden die traditionellen "Kolpinghäuser". So unterhält Kolping Österreich über 6.000 Wohnplätze für Lehrlinge, Schüler und Studenten. Daneben gibt es Sozialeinrichtungen, die alleinerziehenden Müttern, kranken, älteren oder pflegebedürftigen Menschen, von Gewalt betroffenen Frauen oder Menschen mit Behinderungen "Hilfe zur Selbsthilfe" bieten. Der Sozialverband ist inzwischen in 20 Ländern Europas mit insgesamt rund 330.000 Mitgliedern vertreten und hat beim Europarat Beobachterstatus. (Infos: www.kolping.at)
Quelle: kathpress