
Diözese Innsbruck trauert um "Abouna" Alfons Senfter
Die Diözese Innsbruck trauert um Alfons Senfter, der jahrzehntelang Pfarrer im Wipptal war und als Bewohner des Klaraheims der Tertiarschwestern in Hall am Sonntag, kurz vor seinem 88. Geburtstag, verstarb. Der am 19. November 1932 in Sillian geborene Osttiroler begleitete fünf Jahrzehnte lang mehr als 10.000 Pilger aus Österreich und seinen Nachbarländern ins Heilige Land und wurde dort "Abouna" Alfons - Vater Alfons - genannt, wie die Diözese am Mittwoch mitteilte. Der Begräbnisgottesdienst in der Pfarrkirche Innervillgraten - wo Senfter 1957 seine Primiz feierte - mit anschließender Beisetzung erfolgt am Samstag, den 14. November, im engen Familienkreis.
In ihrem Nachruf hob die Diözese das karitative Wirken des Verstorbenen hervor. Bei seinen Pilgerfahrten besuchte und unterstützte Senfter soziale Projekte. Er förderte z.B. großzügig das "Caritas Baby Hospital" in Bethlehem, ein Kinderkrankenhaus in Bolivien, "Jugend eine Welt" und viele andere karitative Einrichtungen. Im Sinne Senfters bitten die Hinterbliebenen um eine Spende an das Baby-Hospital in Bethlehem, das das einzige Kinderkrankenhaus im Westjordanland ist (Kinderhilfe Bethlehem Österreich, RLB NÖ-Wien, IBAN AT39 3200 0000 0005 0500, "Pfarrer Senfter").
Für sein Wirken erhielt Senfter verschiedene Würdigungen: 1997 verlieh ihm die Gemeinde Gschnitz die Ehrenbürgerschaft, das Land Tirol zeichnete ihn mit dem Goldenen Verdienstkreuz aus und auch von kirchlicher Seite und sogar in Israel wurden ihm Ehrungen zuteil.
Quelle: kathpress