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Diözese Innsbruck/Cincelli

"Licht und Schatten" bei Innsbrucker Diözesanpatron Petrus Canisius

Historiker Moosbrugger in "Tiroler Sonntag" über positives Wirken des Vorkämpfers der Gegenreformation, aber auch seinen "rhetorischen Grobianismus" und Hexenglauben

26.02.2021

Die Diözese Innsbruck begeht das Jahr 2021 als Jubiläumsjahr zum 500. Geburtstag ihres Diözesanpatrons Petrus Canisius (1521-1597). Der Historiker Mathias Moosbrugger hat über den Heiligen - eine Persönlichkeit mit "harten Ecken und Kanten" - ein Buch geschrieben, in dem er ein differenziertes Bild von Person und Wirken des Innsbrucker Diözesanpatrons zeichnet. Im Interview mit dem Tiroler Sonntag (aktuelle Ausgabe) geht Moosbrugger auf das unermüdliche Wirken und den tiefen Glauben Canisus' ein, genauso aber auch auf seinen "rhetorischen Grobianismus" und seinen Hexenglauben, die wohl dunkelste Seite des Heiligen.

 

Petrus Canisius sei ein Glücksfall für den Historiker, so Moosbrugger: "Er ist eine Schlüsselfigur für eine der faszinierendsten Epochen der Geschichte, das 16. Jahrhundert. Sein Leben macht es möglich, in diesem Reformationsjahrhundert eine ungewohnte, nämlich die katholische Perspektive herauszuarbeiten." Ihn habe in diesem Zusammenhang besonders Canisius' "tiefe, geradezu mystische Spiritualität fasziniert", so Moosbrugger, aber auch, "dass er die katholische Kirche gerade nicht als einengende Institution wahrgenommen hat, sondern als Möglichkeit, aus den gutbürgerlichen Verhältnissen seiner Herkunftsfamilie auszubrechen".

 

Canisius trat 1543 dem damals praktisch noch unbekannten Jesuitenorden bei, "weil er hier die Chance sah, ganz anders zu leben". Er sei damit ein großer Weltveränderer geworden, "der der katholischen Kirche nördlich der Alpen, wo die Reformation seit Jahrzehnten unüberwindlich schien, wieder eine Zukunft gegeben hat".

 

Raue Töne zwischen den Konfessionen

 

Petrus Canisius habe freilich gegenüber den Protestanten in einem höchst rauen Ton gesprochen, wie Moosbrugger einräumte: "Diese sprachliche Härte ist eine historische Tatsache; man muss sie dementsprechend auch historisch verstehen: Es war eine teilweise religiös hysterische Zeit. Das drückte sich auch in der Rhetorik aus; da haben sich Protestanten und Katholiken nichts geschenkt. Immerhin waren alle davon überzeugt, dass es um die wichtigste Frage geht: die Frage nach der richtigen Religion." Für die heutige ökumenische Diskussion halte er das aber für kein besonderes Problem.

 

Die protestantische und die katholische Seite hätten ein ähnlich schwieriges Erbe mit Vertretern eines "rhetorischen Grobianismus" in religiösen Dingen, so der Historiker: "Diesbezüglich kann keiner dem anderen etwas vorwerfen."

 

Der Grund für die Heiligkeit Canisius' liege sicher nicht in seiner harten Rhetorik, "sondern in seinem dahinterliegenden Bemühen, eine authentische Erschließung des Katholischen für seine Gegenwart zu leisten". Auch ein Heiliger "kann - ja muss vielleicht sogar - ein Mensch mit Licht- und Schattenseiten sein".

 

Wirkmächtiger Prediger mit Hexenangst

 

Zu diesen Schattenseiten gehöre vor allem sein Hexenglaube. "Petrus Canisius war hier fatalerweise ein Kind seiner Zeit", so Moosbrugger: "Von großer Angst umgetrieben, hat er als wirkmächtiger Prediger seine eigene Hexenangst unter seinen Zuhörern verbreitet." Zwar habe er Hexenverfolgungen nicht direkt miterlebt, "aber er hat das bereits aufgeheizte Klima der Angst weiter angefeuert". Jahrzehnte später sei es gerade in seinen Wirkgebieten zu großen Verfolgungswellen gekommen.

 

Moosbruggers Fazit: "Es ist nicht wegzuerklären: Es ist die tragische Schuld seines Lebens, hier nicht nur nicht über seine Zeit hinausgewachsen zu sein, sondern diese Hexenangst sogar noch populärer gemacht zu haben."

 

Er wolle allerdings davor warnen, so der Historiker, dies zum Anlass für moralische Verurteilungen zu nehmen. Der Fall des Petrus Canisius sollte seiner Meinung nach eher Anlass sein, "sich die Frage zu stellen, wo wir heute besten Wissens und Gewissens ähnliche Sündenbockjagden betreiben, die weniger gerechtfertigt sind, als wir meinen".

 

Vorkämpfer der Gegenreformation

 

Moosbrugger ist Assistent am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie der Universität Innsbruck. Zur Frage, was ihn an der Persönlichkeit des Heiligen noch fasziniere, meinte Moosbrugger, dass Canisius in seinen Schriften, Predigten und seinem ganzen Leben "dazu herausfordert, sich den großen Fragen des Lebens zu stellen". Und: "Er hat nie aufgegeben, auch dann nicht, wenn die Aussichten katastrophal waren und sich keine unmittelbaren Erfolge eingestellt haben. Er hat vor Päpsten, Kaisern und Königen gepredigt, aber er war sich auch nicht zu schade, vor beinahe leeren Kirchen mit einer Handvoll frommer alter Frauen zu predigen. Der deutschsprachige Raum galt in Rom als verlorenes Gebiet, aber er hat sich schlicht geweigert, das zu akzeptieren. Seine unermüdliche Arbeit hat dann zur unerwarteten Trendwende geführt."

 

Man könne von Petrus Canisius aber auch lernen, "dass äußeres Engagement eine innerliche Seite haben muss: Nur seine tiefe Faszination für Gott hat es ihm ermöglicht, an der Welt nicht zu verzweifeln, sondern sie neu zu gestalten."

 

Jesuit, Theologe und Schriftsteller

 

Petrus Canisius war Jesuit, Theologe und Schriftsteller. Der geistliche und politische Vorkämpfer der Gegenreformation war Verfasser der ersten katholischen Katechismen und als Provinzial des Jesuitenordens wesentlich an der Gründung des Jesuitenkollegs in Innsbruck beteiligt. In den 1570er-Jahren wirkte Petrus Canisius wiederholt in Innsbruck und Hall, teilweise als Hofprediger. 1925 wurde er heiliggesprochen, bei der Gründung der Diözese Innsbruck 1964 zum Diözesanpatron erwählt. Sein Fest wird am 27. April gefeiert.

 

(Buch-Tipp: Mathias Moosbrugger: Petrus Canisius. Wanderer zwischen den Welten. Tyrolia-Verlag 2021)

 

 

Quelle: kathpress

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