
Kardinal Schönborn ruft zum Gebet für Kirche und Menschen in China auf
Kardinal Christoph Schönborn hat dazu aufgerufen, am Pfingstmontag, 24. Mai, in besonderer Weise für die Kirche und Menschen in China zu beten. Er schließe sich damit dem Aufruf des Erzbischofs von Yangon, Kardinal Charles Maung Bo, an, schreibt Schönborn in einem Tweet am Samstagvormittag. Dieser hatte im März angeregt, ab Pfingsten eine Woche lang für die Kirche und alle Menschen in China zu beten. "Ich schließe mich dem an. Es ist mir ein Herzensanliegen", so Kardinal Schönborn auf Twitter.
In einer Botschaft im März hatte Kardinal Bo betont, dass die Menschen in China durch den Ausbruch der Corona-Pandemie besonders hart getroffen und herausgefordert worden sind. Daher sei es nur recht und billig, zum Gebet nicht allein für die Kirche in China, sondern für alle Menschen in China zu beten. "Wir sollten die Muttergottes von Sheshan bitten, die gesamte Menschheit und damit die Würde jedes Einzelnen in China zu schützen; mit den Worten von Papst Benedikt XVI.: 'Glauben, hoffen, lieben'", so Kardinal Bo.
Der Aufruf von Kardinal Bo hat inzwischen weite Kreise gezogen - so haben sich laut internationalen Medienberichten bereits zahlreiche Bischöfe u. a. in den USA dem Appell angeschlossen. 2007 hatte Papst Benedikt XVI. den 24. Mai als Weltgebetstag für die Kirche in China ausgerufen.
Quelle: kathpress