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Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
Universität Wien / Institut für Dogmatik & Dogmengeschichte

Tück: Hoffnung hilft im Umgang mit Verwundbarkeit des Lebens

Plädoyer des Wiener Dogmatikers Jan-Heiner Tück bei den Grazer Elisabethinen für eine vom Christusgeheimnis her lebendige "Kunst, Gottesdienst zu feiern", für intensivere Diakonie "an den Rändern" und ein vom Evangelium her mündiges Zeugnis in pluraler Gesellschaft

06.07.2021

"Der Glaube an die Auferstehung setzt eine Hoffnung frei, die hilft, mit der Verwundbarkeit und Fragilität des Lebens umzugehen": Für den Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück ist daher auch die Corona-Krise ein "Anstoß, sich neu in die Gegenwart Gottes hineinzustellen, der die Macht des Todes ein für alle Mal gebrochen hat". Der Dogmatik-Professor der Universität Wien sprach am Montag bei den Grazer Elisabethinen über Herausforderungen angesichts der Pandemie und einen "Glauben nach der Corona-Krise". In Reflexion der Grundvollzüge der Kirche plädierte er für eine vom Christus-Geheimnis her lebendige "Kunst, Gottesdienst zu feiern", eine daraus gespeiste, noch intensivere Diakonie "an den Rändern" sowie für ein vom Evangelium her mündiges Zeugnis in einer pluralen Gesellschaft.

 

"Das Leben ist zerbrechlich, die Funktionsabläufe der Ökonomie sind störanfällig, wir Menschen sind sterblich", lautete Tücks ernüchternde Eingangsfeststellung. Angesichts dieser Lektion, die der plötzliche Einbruch der Corona-Pandemie den perfekt funktionierenden Gesellschaften der globalen Moderne erteilt habe, seien theologisch die Fragen nach der Präsenz Gottes neu aufgebrochen. Leere Kirchen und Kathedralen schienen zum Symbol für das Gefühl der Abwesenheit Gottes geworden zu sein.

 

Tück erinnerte auch an das Bild von Papst Franziskus, der mutterseelenallein vor einem Petersplatz ohne Gläubige den Segen "Urbi et orbi" spendete. "Gott ist tot, unsicher, ob es je zu einer österlichen Wende kommen werde", beschrieb der Dogmatiker die "Karsamstagsatmosphäre" des monatelangen Ausnahmezustandes.

 

Selbstkritische Reflexion

 

Mit vereinten Kräften versuchten Menschen aus Politik, Virologie Krisenmanagement, das "nackte Leben" der Bevölkerung, wie es der italienische Philosoph Giorgio Agamben nennt, zu sichern und einen Kollaps der medizinischen Versorgung abzuwenden, zitierte Tück. Statistische Grafiken, Inzidenzzahlen und Auslastung der Intensivstationen, Maskenpflicht und Abstandsregeln seien alltäglich geworden. Mit der Einschränkung der Versammlungs- und Bewegungsfreiheit sei es dabei aber auch "zur Beschneidung von Grundrechten gekommen", stellte der Dogmatiker fest.

 

Tück mahnte jedoch zur Vorsicht vor der "steilen" und vorwurfsvollen These Agambens, wonach die Kirche das Heil der Gesundheit geopfert habe: "Kirche und Theologie tun gut daran, sie nicht in einem Antireflex sofort beiseite zu schieben." Der Vorwurf sei so pauschal gewiss nicht aufrechtzuerhalten, allerdings fordere er eine selbstkritische Reflexion heraus. Diese müsse im Blick auf die Grundvollzüge kirchlichen Lebens differenziert geführt werden.

 

Systemrelevanz der Sakramente

 

Als Wirtschaft und Gesellschaft im ersten und zweiten Lockdown auf "systemrelevante" Felder heruntergefahren wurden, betraf der Lockdown auch die öffentlichen Gottesdienste - für Tück eine "epochale Zäsur", die bislang kaum wirklich bedacht worden sei. Neue digitale Gottesdienst-Formate ließen Prediger die Erfahrungen machen, dass der Radius des Adressatenkreises um ein Vielfaches ausgeweitet werden konnte. "Das Lob über die Online-Aktivitäten ließ die sakramentale Dimension des Gottesdienstes in den Hintergrund treten", lautete Tücks Resümee.

 

Für den Wiener Dogmatiker ist die Feier der Sakramente jedoch auch an physische Kopräsenz gebunden: So lasse man sich durch die Glocken herausrufen, man versammle sich gemeinsam um den Tisch. Neben Lesung und Auslegung des Wortes aus der Heiligen Schrift gelte demnach auch die Feier der Sakramente als wesentlich: Wasser, Öl, Brot und Wein seien Elemente, die im digitalen Bereich nicht zur Anwendung kommen könnten. Tücks Analyse mündete in der Feststellung, dass der "allzu euphorischen Feier" digitaler Gottesdienstangebote daher der sakramentale Vorbehalt entgegenzuhalten sei: Keine Taufe ohne Wasser, keine Firmung ohne Chrisam-Salbung, keine Eucharistiefeier ohne Brot und Wein: "Die Gabe der Gegenwart wird zur Gabe der Verwandlung. Das ist digital nicht ersetzbar."

 

Literarischer Rückblick

 

Aus der Literatur des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts stechen für Tück zwei prominente Romane heraus, die den Einbruch von Epidemien behandeln. Albert Camus hat 1947 in seinem Roman "Die Pest" den Ausnahmezustand einer Seuche literarisch durchgespielt. 2010 hat der amerikanische Schriftsteller Philip Roth in seinem letzten Roman "Nemesis" eine Polio-Epidemie ausbrechen. Seinen Protagonisten, den 23-jährigen sportlichen Bucky Cantor, zeichnet Roth darin als moderne Hiob-Gestalt.

 

Heutige Theologie werde solche Zeugnisse der Literatur nicht einfach als "kalkulierte Blasphemie" beiseiteschieben, meinte Tück. Die Deutung von Pandemien als Kollektivstrafe für eine gottvergessene Generation werde eine solche Theologie jedoch ablehnen, ohne in Abrede zu stellen, dass gläubige Menschen die Krise für sich als Anstoß zur Selbstbesinnung und Umkehr deuten können.

 

Freiheit und Liebe Gottes

 

Als Alternative zeigte Tück eine Perspektive auf, in der Gott im Akt der Schöpfung Allmacht und Güte betätigt, gleichzeitig aber auch die Welt und den Menschen in Freiheit und Liebe gewollt hätte: "Wenn sich Welt und Mensch der Güte und Liebe Gottes verdanken, dann ist damit zugleich ausgesagt, dass die Welt und ihre Geschöpfe in eine relative Eigenständigkeit freigegeben sind." Voraussetzung dafür sei, dass Gott der Entwicklung der Schöpfung und dem Handeln des Menschen Entfaltungsspielräume gewährt.

 

Zugleich erinnerte Tück an die Verheißungen, die Gott selbst seiner Schöpfung in Person und Geschick Jesu Christi gegeben hat. Der Blick auf Jesus Christus, den auferweckten Gekreuzigten, könne darauf aufmerksam machen, dass Gott selbst in seinem menschgewordenen Wort den Weg seiner Geschöpfe mitgegangen ist. In seiner Passion habe sich Jesus an die Seite der Leidenden gestellt und die Entwürdigung der Opfer bis ins Äußerste geteilt. Zugleich habe er sich im Akt der Stellvertretung an die Seite der Schuldigen gestellt und den Ort der Verlorenheit rettend aufgesucht. Die Passion Jesu sei damit Ausdruck der "bis ins Äußerste gehenden Mitleidensbereitschaft" des Schöpfers mit seiner Schöpfung, so das Fazit Tücks.

 

 

Quelle: kathpress

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