
Katholische Jugend: Inklusive Sommerreise erfolgreich beendet
Gleichberechtigte Teilhabe bei einer Urlaubswoche von Jugendlichen mit und ohne Behinderung: Darum ging es bei dem einwöchigen Feriencamp "spiriSPLASH" der Katholischen Jugend (KJ) Salzburg und Oberösterreich im kroatischen Laterna, dessen Teilnehmer am Samstag zurückgekommen sind. Die KJ habe mit der Sommerreise vorgezeigt, "wie Gesellschaft funktionieren kann", hieß es aus dem Organisationsteam in einer Mitteilung der Erzdiözese Salzburg.
Das Programm von gemeinsamen Badespaß, Ausflügen und Gemeinschaft - mit Geländerallye, Kreativworkshops, einer Schifffahrt und einem jugendgerechten Open-Air-Gottesdienst - ist schon seit vielen Jahren erfolgreich; seit 2017 werden alle Angebote inklusiv gestaltet, erklärte Veranstaltungsleiter Philipp Blüthl, Vorsitzender der Katholischen Jugend Salzburg. 45 Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung nahmen an der diesjährigen Auflage teil und wurden von 14 Ehrenamtlichen und Mitarbeitern begleitet.
Die Reise habe aufgezeigt, dass "Inklusion eine besondere Qualität des Miteinanders" beeinhalte, erklärte Barbara Schubert, Referentin im Seelsorgeamt Salzburg. Durch das unkomplizierte Miteinander hätten das soziale Lernen und der gemeinschaftliche Zusammenhalt einen großen Stellenwert in der Gruppe gehabt. Jugendliche mit Behinderungen würden besonders die Dynamik der Großgruppe schätzen, Jugendliche ohne Beeinträchtigung hingegen die "Entschleunigung". Gesellschaftlich geprägten Bilder, "wie man zu sein hat", würden durch das Miteinander aufgebrochen.
Quelle: kathpress