
Leitungswechsel im Ordinariat der Diözese St. Pölten
Seit 1. September 2021 hat die Diözese St. Pölten einen neuen Ordinariatskanzler: Markus Heinz hat die Aufgabe von Gottfried Auer übernommen, der das Amt seit 1993 innehatte. Heinz, Jahrgang 1974, stammt aus der Pfarre Maria Jeutendorf (Gemeinde Böheimkirchen) und studierte Theologie in St. Pölten und Rom. 1999 wurde er in St.Pölten zum Priester geweiht. Er wirkte als Kaplan in der Diözese St. Pölten und wurde 2003 in die deutschsprachige Abteilung des Päpstlichen Staatssekretariats in Rom berufen. Für ein knappes Jahr übernahm er zudem die Aufgaben des Kaplans der Päpstlichen Schweizergarde. Heinz wird künftig neben seiner Funktion als Ordinariatskanzler auch als Seelsorger tätig sein. Er ist seit 1. September auch Pfarrer von Pyhra südöstlich von St. Pölten.
Ein Ordinariatskanzler ist der oberste Urkundenverwalter im Ordinariat, der Verwaltungszentrale einer Diözese. Er ist mit einem Notar vergleichbar und laut Kirchenrecht für die "Ausfertigung und Herausgabe der Akten" einer Diözesanleitung und für "ihre Aufbewahrung im Archiv" verantwortlich. Er ist zuständig, dass die Rechtsakte des Bischofs oder des Generalvikars wie z.B. Ernennungen, Erlaubnisse oder Verordnungen dem Kirchenrecht entsprechen und ordnungsgemäß festgehalten und mitgeteilt sowie im Archiv gut dokumentiert werden. Der Kanzler wird laut Kirchenrecht vom Bischof ernannt.
Der bisherige Kanzler Gottfried Auer ist weiterhin Rektor des Bildungshauses St. Hippolyt, Provisor von Kapelln und Domkapitular.
Quelle: kathpress