
Förderverein der KU Linz feiert zehnjähriges Bestehen
Zehn Jahre besitzt die Katholischen Privat-Universität (KU) Linz einen eigenen Förderverein. Die Bedeutung der "Freunde der KU Linz" könne man nicht hoch genug ansetzen, haben bei einem Festakt im Stift St. Florian Obmann-Stellvertreter Rektor Christoph Niemand und Altlandeshauptmann Josef Pühringer das Netzwerk gewürdigt. Dieses trage durch die materielle Unterstützung maßgeblich zum Diskurs, Reflexion und Wissenstransfer in Oberösterreich und darüber hinaus bei, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag.
Die Unterstützung durch die "Freunde" der Universität ermögliche rasches Reagieren und Agieren, so Rektor Niemand. Das sei bei Herausforderungen wie Corona, aber auch bei aktuellen Themen und Anliegen deutlich geworden. Jenseits der Zwänge langwieriger Antragsverfahren verfüge man so stets über ein freies Spielbein, gegenwärtig etwa für die Etablierung des Zertifikatslehrganges "Gesang und Musik im Gottesdienst der Kirche" oder die neue Ausbildung für den Ethikunterricht, wo die KU Linz federführend beteiligt sei.
Der damalige Rektor Ewald Volgger habe durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Geisteswissenschaft den Universitätsstandort stärken wollen, blickte Altlandeshauptmann Pühringer auf die Gründung des Vereins zurück. Das Land Oberösterreich habe daran weiter "größtes Interesse". Wie es auch seitens der KU hieß, habe man sich nicht zuletzt dank der Förderungen als lebendiges geisteswissenschaftliches Zentrum mit den Fachbereichen Theologie, Philosophie und Kunstwissenschaft mitten in Linz etabliert.
Quelle: kathpress