
Kärntner Holzbaupreis: Erfolg für pfarrliches Pastoralzentrum
Holz und Glas dominieren das neue Pastoralzentrum in Maria Feicht, das zur Pfarre St. Gandolf im Kärntner Glantal gehört. Der architektonisch bemerkenswerte, minimalistische Bau ist jetzt mit einer Anerkennung im Rahmen des Kärntner "Holzbaupreises 2021" ausgezeichnet worden, wie die Diözese Gurk-Klagenfurt am Mittwoch berichtete. Insgesamt wurden 90 Projekte für den Holzbaupreis eingereicht, zwölf davon wurden prämiert. Errichtet war das Pastoralzentrum nach Plänen von Architekt Reinhold Wetschko bereits 2017 worden; die Pfarre St. Gandolf ging dabei in enger Abstimmung mit der diözesanen Bauabteilung vor.
Die Gesamtkosten für die Errichtung des Pastoralzentrums - inklusive Außenanlage und Einrichtung - betrugen laut Diözese rund 350.000 Euro und wurden aus Mitteln der Pfarre und Zuschüssen der Finanzkammer aufgebracht.
Die Holzbaupreis-Jury würdigte in besonderer Weise "das breite Raumangebot des minimalistischen Neubaus" in Maria Feicht. "Ob Jungschar, Pfarrkaffee, Erstkommunion oder Pfarrfeste - das Pastoralgebäude als Mittelpunkt der Gemeinschaft ist ein echter Mehrwert für die Pfarrgemeinde wie für den kleinen Weiler", so das Lob.
Für Ruprecht Obernosterer, den Leiter der Bauabteilung der Diözese Gurk, bestätigt die Anerkennung den "hohen Qualitätsanspruch, mit dem kirchliches Bauen seit jeher verbunden ist". Die Prämierung beim diesjährigen Holzbaupreis zeige, "dass die Katholische Kirche Kärnten diesen Qualitätsanspruch auch in nachhaltiger Holzbauweise umzusetzen vermag und so einen wichtigen Beitrag zur Baukultur in Kärnten liefert", so Obernosterer.
Quelle: kathpress