
Diakonie: Hoher Bedarf nach warmem Platz und Mahlzeit
In diesem Winter ist der Bedarf nach einem warmen Platz und einer Mahlzeit wieder groß. Das berichtete die Wiener Sozialeinrichtung "'s Häferl" der Diakonie in einer Aussendung am Montag. 200 bis 300 Menschen werden derzeit in der Einrichtung in Wien-Mariahilf an vier Tagen in der Woche mit einem warmen Essen versorgt und erhalten eine Aufwärmmöglichkeit. "Soziale Notstellen und ein warmer Ort sind in solchen Situationen für Armutsbetroffene eine existenzielle Frage", so Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser.
Diese Hilfen, gemeinsam mit notwendiger Existenzsicherung, werden "mehr denn je gebraucht", so die Diakonie. Besonders in den Bundesländern, in denen bereits seit Längerem die gekürzte Sozialhilfe gilt, ereilten die Diakonie vermehrt Hilferufe von Betroffenen und Sozialarbeitern. Der Abzug der Wohnbeihilfe und die Kürzungen beim Lebensunterhalt führten zu massiven Problemen. Die Menschen haben zu wenig zum Wohnen, zu wenig zum Leben, viele Betroffene müssten hungern, um die Miete aufbringen zu können, so die Diakonie.
Die Menschen, die ins "'s Häferl" kommen, sollen einen Ort vorfinden, in dem sie sich "ein bisschen zu Hause zu fühlen". Man biete "jedem Gast gratis Essen an. Wir verteilen bei Bedarf Kleidung und bieten Raum für soziale Kommunikation und Beratung", erklärte die Köchin Elisabeth Guttmann.
Bitte um Mithilfe und Spenden
Geld- und Lebensmittelspenden werden dringend benötigt. Insbesondere haltbare Lebensmittel, wie Öl, Mehl, Teigwaren, Kartoffeln, Reis, Kaffee, Tee oder Zucker, werden laufend gebraucht. Wer für die Gäste kochen, oder anderweitig mithelfen möchte, könne sich direkt im "'s Häferl" melden.
(Spenden: oder Iban: IBAN: AT13 3200 0002 0747 7417, Kennwort: Häferl, oder online: diakonie.at/ich-moechte-helfen/spenden/jede-spende-hilft#3097)
Quelle: kathpress