
Salvatorianer: P. Josef Wonisch als Provinzial wiedergewählt
P. Josef Wonisch wurde beim Provinzkapitel der Salvatorianer, das am Dienstag im Kloster Laab im Walde zu Ende gegangen ist, zum zweiten Mal als Provinzial wiedergewählt. Wonisch übt sein Amt seit 2014 aus. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden P. Leo Thenner als Provinzvikar und P. Erhard Rauch, ehemaliger Generalsekretär der Superiorenkonferenz der Männerorden Österreichs, als Provinzökonom.
Der aus Trössing bei Gnas in der Steiermark stammende Josef Wonisch (70) maturierte in Graz, trat danach in den Salvatorianerorden ein und studierte in Graz und Wien Theologie. 1979 legte er die ewige Profess ab, 1980 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend arbeitete Wonisch in Linz als geistlicher Assistent der Katholischen Jugend. Sein weiterer Weg führte ihn nach Gurk, wo er den Aufbau und die Leitung des Gästehauses St. Hemma übernahm.
In Graz war Wonisch in der Studentenseelsorge am Pädagogischen Zentrum der Diözese tätig. 2007 wurde er nach Wien ins Kolleg St. Michael berufen, wo er für die Bereiche Lebens- und geistliche Begleitung sowie Spiritualität zuständig war. Zusatzausbildungen führten ihn unter anderem in die USA zu P. Richard Rohr und nach Israel in die Bibelschule. 2008 wurde er zum Provinzvikar und 2014 zum Provinzial der Salvatorianer in Österreich und Rumänien berufen.
Salvatorianerpatres wirken in Österreich in Wien-Favoriten (Pfarre Christus am Wienerberg), in der Wiener Michaelerkirche im Ersten Bezirk, wo sich auch das Provinzialat befindet, in den Pfarren Mistelbach, Hüttendorf, Eibesthal und Paasdorf, sowie Margarethen/Moos, Gallbrunn, Sarasdorf und Trautmannsdorf (alle NÖ) sowie im Grazer Unfallkrankenhaus und Landeskrankenhaus. Auch die Pfarre Elisabethstadt im rumänischen Temeswar gehört zur österreichischen Ordensprovinz, die insgesamt rund 25 Patres und Brüder umfasst.
Quelle: kathpress