
Radio Maria erweitert sein Wiener Studio
Der katholische Sender "Radio Maria Österreich" hat sein Wiener Studio erweitert. Die in Wien-Meidling gelegene Zentrale des Privatsenders wurde am Dienstag um neue Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gebäudes in der Pottendorfer Straße 21 ergänzt, in denen künftig die Administration, das Hörerservice, der Versand, Besprechungsräume und eine Küche untergebracht sind. Beim Eröffnungsgottesdienst sprach der Programmdirektor des Senders, Br. Peter Ackermann, von der Schaffung einer "Zukunftsperspektive" und den nötigen Voraussetzungen, damit der Sender seiner Aufgabe, "das Wort Gottes zu verkünden und Maria zu den Menschen zu bringen" künftig noch besser nachkommen könne.
Radio Maria war seit 2020 stark gewachsen, da der Empfang des Privatsenders durch den Ausbau des DAB+ Netzes nun fast flächendeckend in ganz Österreich (Abdeckung derzeit 85 Prozent) möglich ist. Damit verbunden war eine Raumnot, die Radio-Maria-Präsident Lukas Bonelli bei der feierlichen Einweihung der neuen Räumlichkeiten näher schilderte. Bei jenen Bereichen, die nun ein Stockwerk nach unten siedeln, hätte man den Anforderungen nicht mehr entsprochen, weshalb zunächst ein Umzug in ein Wiener Kloster angedacht war. 2020 fiel der Entschluss, das damals gerade frei gewordene Erdgeschoss im selben Haus anzumieten, das ab April 2021 umgebaut wurde.
Bei der Eröffnungsfeier waren neben dem früheren langjährigen Programmdirektor Andreas Schätzle auch Vertreter des durchführenden Architekturbüros und der beteiligten Baufirmen, Nachbarn und die Hauseigentümer, die Mitarbeiter sowie Hörer und Wohltäter des Senders anwesend. Gemeinsam mit den über eine Wendeltreppe mit dem Studio verbundenen neuen Räumlichkeiten wurde beim Festakt eine geschnitzte Marienstatue geweiht, die künftig im Hörerservice aufgestellt werden soll. Die Kosten des Umbaus - laut Geschäftsführer Christian Schmid rund 540.000 Euro - werden wie auch der laufende Betrieb des Senders durch Spenden finanziert. (Info: www.radiomaria.at)
Quelle: kathpress