
Eisenstadt: Diözesansprecher wechselt in Privatwirtschaft
Dominik Orieschnig (51), zuletzt Sprecher der Diözese Eisenstadt, wechselt in die Privatwirtschaft. Das bestätigte der ausgebildete Jurist am Montag auf Anfrage von Kathpress. Offizielles Ende seiner zehnjährigen Tätigkeit in der Diözese war Ende Juni. Seit Juli ist Orieschnig bei VAMED, einem international führenden Gesundheitsdienstleister, in leitender Position im Bereich der Unternehmenskommunikation. Die Gesamtverantwortung für die Presse- und Medienarbeit der Diözese Eisenstadt liegt weiterhin bei Melanie Balaskovics, die seit dem Vorjahr die "Hauptabteilung Diözesane Medien" leitet.
"Ich gehe mit enormem Respekt an diese Tätigkeit heran. Es ist eine große und reizvolle Aufgabe", sagte Orieschnig im Interview mit Kathpress. Die ihm gebotene Möglichkeit, "humanistische Bildung, Internationalität, branchenübergreifende Vernetzung sowie wissenschaftliche und kulturelle Expertise" in die Entwicklung eines "enorm dynamischen und gleichzeitig hochgradig sinnstiftenden Unternehmens" einzubringen, habe er als "überaus ehrenvolle Herausforderung" empfunden, so Eisenstadts langjähriger Diözesansprecher.
Der gebürtige Leobener war vor seiner Tätigkeit in der Diözese Eisenstadt Rechtsreferent der Österreichischen Bischofskonferenz, Ordensökonom und auch Kulturjournalist. Der promovierte Jurist und Absolvent der Diplomatischen Akademie Wien ist Autor mehrerer Bücher und Träger des renommierten Kardinal-Innitzer-Förderpreises für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Hohe Kulturaffinität hat Orieschnig sich bereits in der Kindheit als Solist der Wiener Sängerknaben erworben.
Demnächst erscheint - exakt 100 Jahre nach der Gründung einer eigenen Teilkirche im Burgenland ("100 Jahre Apostolische Administratur Burgenland") - sein neuestes Buch mit dem Titel: "Das uneindeutige Land". Es behandelt die Geschichte des Burgenlands und der Diözese Eisenstadt. Darin erzählt Orienschnig anhand von Objekten, Orten und Personen über die zahlreichen Querverbindungen zwischen Politischem und Religiösem, die Österreichs jüngstes Bundesland bis heute prägen.
Die VAMED wurde im Jahr 1982 gegründet und hat sich seither zum weltweit führenden Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt. In 98 Ländern auf fünf Kontinenten hat der Konzern mehr als 1.000 Gesundheitsprojekte realisiert, von der Projektentwicklung, der Planung und der schlüsselfertigen Errichtung bis zur Instandhaltung von Gesundheitseinrichtungen. Das Unternehmen bietet außerdem High-End-Services, technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen sowie die Gesamtbetriebsführung von Gesundheitseinrichtungen an und deckt mit seinem Angebot sämtliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung ab - von der Prävention und Gesundheitstourismus über die Akutversorgung bis zur Rehabilitation und Pflege. Im Jahr 2021 war die VAMED Gruppe weltweit für rund 24.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein Geschäftsvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro verantwortlich.
Quelle: kathpress