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Erzdiözese Wien / Stephan Schönlaub

Toni Faber will "Werkzeug gegen Verbitterung" über Kirche sein

Wiener Dompfarrer im "profil"-Interview: "Sehe meine Aufgabe darin, innerhalb der Institution an zeitgemäßem Erscheinungsbild zu arbeiten" - "Mehrwert" gemeinschaftlich gelebten Glaubens aufzeigen - Früherer Umgang mit Missbrauch: "Da haben wir uns schwer versündigt"

07.04.2023

"Ich fühle mich als eine Art Werkzeug, um den Menschen die Verbitterung gegen die Kirche zu nehmen": Mit diesen Worten hat der Wiener Dompfarrer Toni Faber seine oft unkonventionelle, unter Priesterkollegen nicht unumstrittene Art der Seelsorge begründet. Im Interview der Osterausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" (7. April) bekannte er sich zu Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare, zu Taufen von Kindern, die durch Adoption oder Leihmutterschaft zu homosexuellen Eltern kamen, zur Beichte von aus der Kirche Ausgetretenen wie auch zur Präsenz bei Society-Events. "Ich sehe meine Aufgabe darin, innerhalb der Institution an einem zeitgemäßen Erscheinungsbild zu arbeiten", sagte Faber, angesprochen auf seine Form "subversiver Rebellion".

 

Manche würden sich bei Kardinal Christoph Schönborn über ihn beschweren, und es habe durchaus Diskussionen und Gespräche über seine Art der Seelsorge mit Segnungen in Teppichfilialen, Buffets oder Aquarien gegeben, räumte der Dompfarrer ein. Allerdings habe ihn der Wiener Erzbischof in einer ORF-Pressestunde einmal mit dem Hinweis verteidigt, "dass die pastorale Sorge um alle Menschen in jedem Fall über jedem Gehorsam innerhalb des Verbotsbogens steht". Kritikern aus dem Klerus begegne Schönborn mit der Rückfrage: "Und wie viele Wiedereintritte hast du dieses Jahr schon geschafft?" In diesem Bereich sei er "vorn dabei", so Faber. Seit zwei Jahrzehnten habe er alljährlich 100 Personen zum Kirchenwiedereintritt gebracht.

 

Jedenfalls würde er auch Ausgetretenen keine Beichte abschlagen, gehe es doch darum, "den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie in den größten Krisen jemanden in Rufweite haben, der Mut und Hoffnung macht". Auch einer Muslima würde er, sofern erbeten, mit Trost und Rat zur Seite stehen. Faber wies darauf hin, dass auch der Papst niemanden wegschicke und zur Fußwaschung am Gründonnerstag muslimische Frauen und Gefangene eingeladen habe. "Das gefällt mir so sehr an Franziskus", sagte Faber: "Sein Primat ist, dass wir ungeachtet aller Glaubensüberzeugungen und religiösen Konfessionen vor allem eine Menschheitsfamilie sind."

 

Kirche ist "nun einmal ein 2000 Jahre altes Schiff"

 

Die gebundene Zugehörigkeit an eine Glaubensgemeinschaft sei leider am Verdunsten, bezog sich Faber auf die im Vorjahr 90.000 Kirchenaustritte. Doch die Sehnsucht nach Antworten auf die Frage "Worauf kann ich mich verlassen?" bleibe. "Da muss sich die Kirche neue Antworten einfallen lassen", ist der 61-Jährige überzeugt. "Damit den Menschen wieder klar wird: Wenn du in dieser solidarischen Gemeinschaft lebst und dafür zahlst, hat das einen Mehrwert."

 

Zur Veränderungsbereitschaft in der Kirche sagte Faber: "Wir sind nun einmal ein 2000 Jahre altes Schiff, dem es, zugegeben, an Geschwindigkeit und Wendigkeit mangelt. Mir geht es auch zu langsam." Reformfragen, "die ich vor 40 Jahren für abgehandelt gehalten habe", seien bis heute Thema geblieben. Gleichzeitig berge dieses Schiff einen "großen Raum, aus dem vieles wachsen kann", so der gebürtige Wiener. "Wir brauchen doch gerade in den aussichtslosesten Situationen Menschen, die uns Halt geben, ein Fundament des Vertrauens."

 

Dass eine Abschaffung des Pflichtzölibats die Austrittszahlen beeinflussen würde, glaubt Faber nicht. Die evangelische Kirche mit verheirateten Geistlichen und mit Frauen im Pfarreramt habe ähnliche Austritte zu bewältigen wie die katholische Kirche. Für ihn selbst habe sich der Zölibat "als eine durchaus lebbare Variante erwiesen". In einer gelungenen Ehe und Elternschaft liege nicht das alleinige Glück des Lebens, "das wird überstrapaziert". Faber nannte es "eine statistische Wahrheit", dass sich von den von ihm getrauten vielen Paaren ca. die Hälfte trennen wird.

 

Gegen "Verbrämung" des Zölibats

 

In der Dompfarre gebe es einen ehemaligen evangelischen Priester und drei uniert orthodoxe, die als römisch-katholische, verheiratete Beichtpriester fungieren. "Die haben auch, ehrlich gesagt, mehr Ahnung von Ehe-und Familienproblemen als ich", bekannte Faber. Dem kirchlichen Argument, Priester könnten sich ohne diesen weltlichen Kontext besser auf ihr Amt konzentrieren, kann Faber nichts abgewinnen: "Die Verbrämung, dass wir wegen des Zölibats freier, vornehmer und heiliger sind, halte ich für einen großen Blödsinn." Abgesehen davon rechne er trotz des medialen Aufschreis durch das jüngste Papst-Zitat (wonach der Zölibat "provisorisch" sei, Anm.) nicht damit, dass die Zölibatsverpflichtung in den nächsten Jahren abgeschafft wird.

 

Innerhalb der katholischen Kirche geht Faber - wie er darlegte - von einem großen homosexuellen Anteil unter Geistlichen aus. "Daraus erklärt sich auch die latente Homophobie innerhalb der Institution." Ihm sei "völlig egal", ob jemand hetero- oder homosexuell ist. Es falle nur manchmal auf, dass jene, die besonders laut gegen diese Lebensform wettern, selbst dazugehören. Faber nannte das "eine Scheinheiligkeit, die uns nicht gut ansteht".

 

Umgang mit Missbrauch: "Drastisch geändert"

 

Zum Thema Missbrauch bedauerte der Dompfarrer, dass es "leider jahrelang die gängige Methode" gewesen sei, dass Kirchenverantwortliche die Täter zum Therapeuten schickten und sich dann später versetzte, wo sie weitere Opfer fanden. "Da haben wir uns schwer versündigt. Und den Opfern noch weitere Schmerzen zugefügt, indem ihre traumatisierenden Erlebnisse im Nachhinein kleingeredet wurden", sagte Faber. Auch in den Kinderheimen der Stadt Wien habe es so ein institutionelles Versagen gegeben. Kardinal Schönborn habe 2010 mit der Einrichtung der Opferanwaltschaft-Kommission unter Waltraud Klasnic für ein Vorbild auch in anderen Ländern gesorgt.

 

Angesprochen auf den Skandal um Kardinal Hans Hermann Groër, dessen Zeremonienmeister er 1995 als junger Priester war, erzählte Faber, er habe "ihm natürlich damals die Frage nach den Vorwürfen" gestellt. "Tatsache war, dass sexuelle Nötigung in seinem Weltbild nur mit Geschlechtsverkehr gleichzusetzen war. Übergriffige Berührungen empfand er nicht als Unrecht", berichtete Faber über Groërs "komplette Realitätsverweigerung". Seither habe sich das alles "drastisch geändert".

 

Die zuletzt wieder infrage gestellten Kreuze in den Klassenzimmern befürwortete Faber: "Ein Schuldirektor hat mir nach so einer Diskussion gesagt: 'So, mir reicht's. Ich lasse jetzt die Kreuze für die Klassenzimmer in einer Behindertenwerkstatt anfertigen, dann segnen Sie sie. So traut sich niemand, sie herunterzunehmen.' Und so ist es dann auch geschehen."

 

 

Quelle: kathpress

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