
Zum Ferienstart: Wiener Seelsorgende spenden "Reisesegen to go"
Zum Beginn der Sommerferien in Ostösterreich am kommenden Freitag (30. Juni) gibt es in Wien auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich einen "Reisesegen to go" zu holen. Seelsorgende der Erzdiözese Wien spenden dazu an verschiedenen Orten in der Bundeshauptstadt den Segen mit der Bitte um eine gelingende und erholsame Sommer- und Urlaubszeit, teilte die Erzdiözese Wien am Dienstag mit.
So können im "Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof und im "Quo vadis?" am Stephansplatz alle, die es möchten, am letzten Schultag, einen Reisesegen empfangen. Der Ferienbeginn ist eine Zeit des Aufbruchs. Viele Menschen - egal ob sie verreisen oder den Urlaub zu Hause genießen - wollten diesen Abschnitt deshalb unter dem Segen Gottes beginnen, so die Erzdiözese. Deshalb würden Seelsorgerinnen und Seelsorger den Segen spenden oder stünden für Gespräche und Gebet zur Verfügung.
Im "Raum der Stille" am Wiener Hauptbahnhof (Untergeschoß 2) haben Interessierte von 7 bis 19 Uhr die Möglichkeit, sich den "Segen to go" abzuholen. Im "Quo vadis?" (Stephansplatz 6) stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger von 12 bis 18 Uhr bereit. Interessierte können am 30. Juni ohne Anmeldung einfach vorbeikommen. Der Segen sei selbstverständlich kostenlos und an keine Voraussetzungen gebunden, teilten die Organisatoren mit.
Auch die Pfarre Mauer in Wien-Liesing lädt zum Feriensegen ein: Am Freitag, 30. Juni 2023, gibt es die Möglichkeit zwischen 8:30 Uhr und 10:30 Uhr am Maurer Hauptplatz einen Segen für die Ferien zu empfangen.
Beim "Reisesegen to go" wird um Schutz, die Begleitung und die Nähe Gottes gebetet und diese den Menschen zugesprochen. Damit soll der Sommer unter ein gutes Vorzeichen gestellt werden. Die Tradition des Reisesegens ist bereits mehrere tausend Jahre alt und geht auf Zeiten zurück, als Reisen nicht alltäglich und mit vielen Gefahren und Risiken verbunden waren. Den Menschen wird seit jeher mit dem Segen Gutes zugesagt, entsprechend dem lateinischen Wort für "segnen", "benedicere", auf Deutsch "gutsagen".
Quelle: kathpress