St. Pölten: Bischof Schwarz trifft KAÖ-Präsident Kaineder
Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz und Ferdinand Kaineder, Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), sind am vergangenen Montag zu einem Gespräch zusammengekommen. Das vermeldete die Diözese St. Pölten am Freitag in einer Aussendung. Laut Aussendung handelte es sich um ein "klärendes Gespräch", bei dem "die österreichweite Ausrichtung der KAÖ zur Sprache kam und der Rückzug vieler Menschen aus der Gemeinschaft der Kirche diskutiert wurde". Man habe Einigkeit darin erzielen können, "dass es eine Ermutigung der Menschen brauche, sowohl nach innen zu den Mitarbeitenden als auch nach außen zu den Gläubigen".
Kaineder beobachtet laut Aussendung, dass es zu einer Ermüdung vieler Mitarbeitenden innerhalb der KA gekommen sei. Dieser Tatsache, "die auch von der St. Pöltner Diözesanleitung bemerkt wurde", gelte es entgegenzuwirken. Dazu sollen strukturelle und organisatorische Optimierungen durchgeführt werden, wie es hieß. Bischof Schwarz habe deshalb in diesem Jahr die Verantwortlichen der KA St. Pölten eingeladen, "um gemeinsam zu überlegen und zu begründen, welche Projekte in Zukunft bestehen bleiben sollen und wie eine erfolgreiche Arbeit der KA sichergestellt werden kann".
Kaineder selbst sprach am Freitag gegenüber Kathpress von einem "guten und vertraulichen" Gespräch, in dem die Bedeutung der KA und ihrer Gliederungen für die Seelsorge herausgearbeitet wurde. Dafür brauche es freilich auch entsprechende Ressourcen. Sein Ziel sei es auch, um Verständnis für die "eigene Dynamik" der Katholischen Aktion zu werben.
Schon im Juli hatte Bischof Schwarz in einer Aussendung die Rolle der KA "für eine synodale Kirche" unterstrichen. Die Katholische Aktion spiele eine bedeutende Rolle im Bemühen, den Glauben aktiv in die Gesellschaft zu tragen und Menschen in ihrem spirituellen Wachstum zu begleiten. "Wir möchten sicherstellen, dass wir die Anliegen und Bedürfnisse der Gläubigen bestmöglich berücksichtigen und eine enge Verbindung zwischen der Diözese und der Katholischen Aktion aufrechterhalten", betonte der Bischof damals. Dem vorausgegangen waren medial verbreitete Befürchtungen hoher KA-Funktionäre vor drohenden Personalkürzungen.
Quelle: kathpress
