
Österreichs Kirchensportler begeistert von "praktisch perfekter WM"
"Die Leistungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Australien und Neuseeland waren großartig", das haben Österreichs Kirchensportlerinnen und Kirchensportler nach dem "Thriller-Finale" Spanien gegen England, das Spanien mit 1:0 für sich entschieden hat, betont. Das Niveau des Frauenfußballs habe sich enorm gesteigert, hieß es in einer Aussendung am Sonntag nach dem Finale vor 75.784 Fans in Sydney.
Sepp Eppensteiner und Hermi Luttenberger von der Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) verwiesen auch auf die gute Atmosphäre während der Fußball-WM in Australien: "Volle Stadien, fröhliche Stimmung unter den Fans, keine Randale und packende Spiele. So wünschen wir uns Fußball!" In vielerlei Hinsicht seien die Rekorde gefallen, etwa bei den Zuschauerzahlen im Stadion oder im TV. "Es war eine praktisch perfekte WM", so die beiden Vertreterinnen der Diözesansportgemeinschaft.
Die Diözesansportgemeinschaft zeigte sich ferner erfreut, dass "Außenseiter" für Überraschungen sorgen und sich "hervorragend weiterentwickelt haben". In mancherlei Hinsicht könne der Männer-Fußball von den Damen lernen - etwa, dass "nicht Geld, sondern Menschen Fußball spielen".
Die 32 Teams seien Botschafterinnen für eine buntere und gerechtere Welt, so Luttenberger und Eppensteiner. Die Aufstockung auf 32 teilnehmende Nationen habe sich bewährt. Wertschätzung könne man auch hierzulande zeigen, indem etwa vor den TV-Geräten für gute Einschaltquoten sorgt und die WM genauso in Alltag mit Diskussionen und Erzählungen einbringt, wie das beim Männer-Fußball der Fall sei.
Quelle: kathpress