
Landau: Bei ökologischer Transformation Armutsbetroffene nicht vergessen
Caritas-Präsident Michael Landau hat die Bundesregierung daran erinnert, bei der anstehenden ökologischen Transformation nicht auf armutsbetroffene Menschen zu vergessen. Schließlich litten diese am meisten unter der ökologischen Krise, die sie selbst am wenigsten mitverursacht haben, schrieb Landau am Sonntag auf X (vormals Twitter). "Es wäre unfair - und kurzsichtig - diese Menschen jetzt bei der notwendigen ökologischen Transformation im Stich zu lassen."
Landau reagierte mit seinem Tweet auf die Ankündigung von Finanzminister Magnus Brunner, im Zuge der nationalen "Carbon Management Strategie" in den kommenden Jahren bis 2026 insgesamt 5 Milliarden Euro in die ökologische Transformation - insbesondere in die Speicherung bzw. Verarbeitung und Nutzung von CO2 - zu investieren. "Sind ähnliche Beträge auch für die erforderliche ökologische Transformation im Bereich des Sozialen vorgesehen?", fragte Landau in Richtung Regierung.
Mitte September soll auf Einladung von Finanzminister Brunner eine Experten-Runde zusammenkommen, um über das Projekt zu beraten. Geladen sind dazu laut Aussendung des Finanzministeriums Unternehmer, Vertreter der Bundesländer und der Parteien im Nationalrat, die Sozialpartner, Greenpeace, WWF, Global 2000 und FFF, Vertreter der BOKU und der TU Wien, der Montan Uni Leoben, der Universität Linz und des Wegener Center sowie Vertreter des Klimaschutzministeriums, des Arbeits-und Wirtschaftsministeriums, des Bundeskanzleramtes sowie des Umweltbundesamts.
Quelle: Kathpress