
"Jugend Eine Welt" startet neue Werbekampagne mit Chris Lohner
Die Schauspielerin und Autorin Chris Lohner wirbt in einer neuen Werbekampagne für die Hilfsorganisation "Jugend Eine Welt". In Rundfunk, Print und online macht die ehrenamtliche "Jugend Eine Welt"-Botschafterin auf die Möglichkeit einer Testamentsspende zugunsten der österreichischen Entwicklungsorganisation aufmerksam. "Wenn es mir gelingt, ein Kind aus der Armutsspirale herauszuholen, so ist das für mich eine große Freude", wird die Künstlerin in einer Aussendung am Montag zitiert. Lohner selbst gehe dabei mit gutem Beispiel voran und habe die Hilfsorganisation selbst in ihrem letzten Willen bedacht.
"Die Unterschrift unter meinem Testament wird die Welt nicht verändern. Aber sie wird einigen Kindern in den Armutsgebieten dieser Erde helfen, durch Zugang zu Bildung ein selbstbestimmtes Leben führen zu können", so Lohner. Das freue sie und mache auch Sinn, "denn wir alle kommen hier ja nicht lebend raus", heißt es im aktuellen TV-Spot der Werbekampagne von "Jugend Eine Welt".
Lohner will auch andere Menschen dazu motivieren, es ihr gleichzutun. "Ich bin seit über 20 Jahren in den Armutsgebieten dieser Erde unterwegs und habe schon viele bewegende Schicksale gesehen. Mir geht es gut, dafür bin ich dankbar und deshalb möchte gern etwas zurückgeben", so die Künstlerin. Das sei auch der Grund, warum sie eine Organisation bedenke, die im Globalen Süden seit Jahren helfe, benachteiligte Kinder von der Straße zu holen, um ihnen Bildung zu ermöglichen.
Lohner engagiert sich mit viel Elan für benachteiligte Kinder: "In Sierra Leone werden Mädchen zur Prostitution gezwungen, kleine Buben müssen als Kindersoldaten kämpfen. Man muss sie von der Straße wegholen, man muss ihnen Bildung verschaffen." Die "Jugend Eine Welt"-Botschafterin weiß, wovon sie spricht. Projektreisen brachten sie in die entlegensten Dörfer Afrikas oder Lateinamerikas, dort, wo die Armut am größten ist. Aber: "Der ungebrochene Mut und die Lebensfreude dieser Menschen, haben mich dazu angespornt, zu helfen."
120 Millionen Euro durch Testamentsspenden
Fast 800.000 Österreicherinnen und Österreicher, rund 16 Prozent der über 40-Jährigen, können sich laut einer Market-Studie vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken. Damit hat sich das Interesse an dieser Möglichkeit in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. 2022 markierten 120 Millionen Euro an Testamentsspenden in Österreich einen neuen Rekord. Jeder neunte Spendeneuro stammte somit aus einem Vermächtnis und bildet eine der wichtigsten Stützen für die Finanzierung gemeinnütziger Hilfsprojekte. (Spenden: AT66 3600 0000 0002 4000, oder online: www.jugendeinewelt.at/spenden)
Quelle: kathpress