
Friedenslicht-Reise nach Israel für Land OÖ "nicht vorstellbar"
Für das Land Oberösterreich ist infolge der aktuellen Ereignisse in Israel eine Reise von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) nach Jerusalem, um das Friedenslicht zu holen, "derzeit nicht vorstellbar". Traditionell wird von dort das Friedenslicht aus der Geburtskirche in Betlehem geholt. Seit 1986 fliegt eine Delegation des Landes mit dem ORF-Oberösterreich nach Israel, um eben das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Im Vorjahr wurde es von Stelzers Delegation an Papst Franziskus im Rahmen der Generalaudienz übergeben.
"Dieser barbarische Terror gegen den Staat Israel und gegen unschuldige Zivilisten ist auf das Schärfste zu verurteilen und muss ein Ende finden. Wir sind in Gedanken bei unseren israelischen Freundinnen und Freunden", wird der Landeshauptmann zitiert. Aus heutiger Sicht und aufgrund der aktuellen Sicherheitslage sei die Delegationsreise nicht durchführbar. Die Reise konnte seit 1986 viermal nicht angetreten werden: 2012 und 2015 wegen des Konflikts in der Region sowie 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie.
Quelle: kathpress