
Konferenz der Erwachsenenbildung erhält mehr Geld
Die Einrichtungen der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) erhalten vom Bund künftig eine bessere finanzielle Ausstattung im Rahmen der sogenannten 15a-(Bund-Länder)-Vereinbarung. So erhöhen sich die Förderverträge für die KEBÖ-Verbände - unter ihnen sind auch kirchliche Erwachsenenbildungseinrichtungen - um sieben Prozent auf insgesamt rund 6,8 Millionen Euro pro Jahr für 2024 und 2025, wie die Niederösterreichische Landesregierung in einer Aussendung mitteilte.
"Durch diese Maßnahme wird die Arbeit der Verbände finanziell gesichert und damit ein Grundstein für das umfangreiche, vielfältige und niederschwellig Erwachsenenbildungsangebot in Österreich gelegt", betonte Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP). Der Minister hatte am Donnerstag gemeinsam mit der Niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in St. Pölten über die Erhöhung der Mittel der sogenannten "15a-Vereinbarung Erwachsenenbildung" informiert. "Insgesamt stehen in den nächsten fünf Jahren österreichweit 172,8 Millionen Euro zur Verfügung", so Polaschek.
Polaschek hob ebenfalls das breitgefächerte Angebot in der Erwachsenenbildung in Österreich hervor und würdigte hier vor allem die Rolle der KEBÖ (Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs), die bereits 1972 als Sprachrohr der Anliegen und Interessen der Österreichischen Erwachsenenbildung gegründet wurde. "Mit ihren zehn KEBÖ-Verbänden und über insgesamt 6.200 Standorten, die jährlich rund 235.000 Veranstaltungen mit über vier Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchführen, kommt der KEBÖ enorme Bedeutung zu", so Polaschek.
Der KEBÖ-Vorsitzende Bernd Wachter bedankte sich für die Neuauflage der 15a-Vereinbarung im Bereich Basisbildung und Pflichtschulabschluss. "Es liegt auf der Hand, dass es hier um ein gesamtgesellschaftlich und wirtschaftlich dringendes Thema geht. Es stehen nun deutlich mehr Mittel zur Verfügung. Die noch ausstehenden Abwicklungsfragen werden aktuell in einer im Gesetz genannten Strategiegruppe geklärt. Hier hoffen wir seitens der KEBÖ auf praxistaugliche Rahmenbedingungen", so Wachter. Im Blick auf Fördervereinbarung mit den KEBÖ-Verbänden zeigte sich Wachter sehr erfreut.
Quelle: kathpress