
Diözese Linz schreibt Solidaritätspreis 2024 aus
Bereits zum dreißigsten Mal zeichnet die Diözese Linz heuer Personen, Gruppen und Projekte mit dem Solidaritätspreis aus, die sich für Soziales, den Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Einreichungen sind noch bis 31. Mai möglich, teilte die Diözese Linz am Dienstag per Aussendung mit. Die Preisverleihung mit Bischof Manfred Scheuer und Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) findet am 11. November im Linzer Landhaus statt.
Besonders in herausfordernden Zeiten werde deutlich, wie sehr Menschen aufeinander und auf das solidarische Handeln der Mitmenschen angewiesen sind. "Dazu gehören soziales Engagement sowie der Einsatz für Frieden, Umwelt, ein lebendiges Miteinander und eine zukunftsweisende Erinnerungskultur - diese Taten der Solidarität und der Nächstenliebe sollen sichtbar gemacht werden", hieß es seitens der Diözese Linz.
Der Kirche in Oberösterreich sei es ein besonderes Anliegen, sich solidarisch mit den Benachteiligten und Vergessenen in der Gesellschaft zu zeigen und jene zu ehren, die sich für ein gutes Leben aller Menschen einsetzen, so die Diözese. Der Solidaritätspreis mache seit mehr als 25 Jahren Verborgenes und Wertvolles sichtbar: Unter den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern sind u. a. die Linzer Straßenzeitung "Kupfermuckn", Team Nächstenliebe Jugendzentrum Plateau Leonding und die Schwertberger Zeitzeugin Anna Hackl.
Für den Preis können Einzelpersonen, Gruppen oder Jugendprojekte eingereicht werden, die sich durch richtungsweisendes solidarisches Handeln auszeichnen und die sich für die Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Erinnerungskultur einsetzen. Diejenigen, deren Engagement bisher eher unbemerkt von der Öffentlichkeit war, sollen besonders ermuntert werden, sich zu bewerben. Ebenso seien Projekte willkommen, die zu Nachahmung anregen und deren Einsatz für Solidarität in Krisenzeiten besonders wichtig war. (Infos: www.solipreis.at)
Quelle: kathpress