
Priester-EM: Österreich trifft in Vorrunde auf starke Gegner
Österreichs Priesternationalmannschaft trifft bei der nächste Woche im polnischen Lublin stattfindenden Priester-Fußball-Europameisterschaft auf starke Vorrunden-Gegner. Wie das Team am Mittwoch mitteilte, wurden der Gastgeber Polen, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und die Ukraine als Gegner der heimischen Auswahl zugelost. Insgesamt 18 Nationen mit 255 Klerikern in ihren Reihen treten bei dem Turnier von 9. bis 13. Februar gegeneinander an.
Als Favorit gilt Polen, das sich auch im Finale der EM 2025 gegen die Slowakei durchsetzte. Österreichs Nationalteam erreichte im Vorjahr bei der Priester-Fußball-Europameisterschaft in Kisvarda (Ungarn) Platz acht.
Polen und Bosnien-Herzegowina zählen seit Jahren zu den stärksten Teams des Turniers. Die Mannschaften trainieren regelmäßig unter professioneller Anleitung, die Teilnahme an der Europameisterschaft hat für sie einen hohen sportlichen Stellenwert. Auch Kosovo gilt als ambitionierter Gegner: Das Team besiegte Österreich bei der EM im Vorjahr bereits in der Vorrunde.
Das Spiel gegen die Ukraine hat für mehrere Mitglieder der österreichischen Priesternationalmannschaft zudem eine besondere persönliche Bedeutung. Seit Beginn des Krieges bestehen enge Kontakte, unter anderem durch wiederholte Hilfstransporte und die Übergabe von Fußballausrüstung.
Die Europameisterschaft wird am Montag mit einer Eröffnungsmesse in der Erzkathedrale von Lublin eröffnet. Der Metropolit von Lublin, Erzbischof Stanislaw Budzik, wird der Messe vorstehen.
Quelle: kathpress