
OÖ: Neuer Seelsorger bei Verkehrsunfall tödlich verunglückt
Die Gemeinden Aschach an der Donau und Stroheim trauern um ihren neuen Seelsorger. Der erst seit wenigen Wochen in Oberösterreich tätige Mathews Pouthur ist bei einem Verkehrsunfall in Aschach vergangenen Freitag tödlich verunglückt, wie die Diözese Linz gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress (Montag) bestätigte. Am Sonntag fand in der 2.200-Seelen-Gemeinde Aschach eine Verabschiedungsfeier mit Freunden und Bekannten des Verstorbenen statt, die teils aus Deutschland angereist waren. Zuvor hatte der 33-Jährige in Deutschland Theologie studiert und eine Priesterausbildung begonnen und wieder abgebrochen, um Seelsorger zu werden, hieß es seitens der Diözese Linz. Der Leichnam werde aller Voraussicht nach Indien überstellt. Ein Requiem in der Pfarre Eferdinger Land sei in Planung.
Auch in der Gemeinde Stroheim, die Pouthur ebenfalls betreute, wurde des Seelsorgers bei einem Gottesdienst gedacht. Erst am 19. Juli war dieser der Pfarrgemeinde in einem Vorstellgottesdienst als neuer Seelsorger für die Pfarre Eferdinger Land vorgestellt worden. "Wir sind natürlich geschockt, müssen jetzt erst einmal schauen, wie wir das Ganze verarbeiten können", erklärte die Pfarre gegenüber der "Kronen Zeitung" (10. August).
Laut Bericht der Landespolizeidirektion Oberösterreich soll Pouthur am vergangenen Freitag (7. August) ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Erdhügel geprallt sein. Danach hatte sich sein Wagen mehrmals überschlagen, ehe er hinter dem Hügel zum Stillstand gelangte. Bereits am Morgen des 7. August hatte der Onkel des Verunfallten diesen als abgängig gemeldet. Erst einen Tag später bemerkte eine Radfahrerin das verunfallte Fahrzeug in der Nähe des Sportplatzes in Aschach und kontaktierte die Polizei. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Quelle: kathpress