
Schönborn: Krisen und Konflikte niemals ausweglos
Angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte, die die Welt erschüttern, will Kardinal Christoph Schönborn Mut und Zuversicht das Wort reden. In seiner wöchentlichen Kolumne in der Zeitung "Heute" (Donnerstag) spricht Schönborn den Klimawandel an, der nun wirklich nicht mehr wegzureden sei, ebenso den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und den Krieg im Sudan. Ein Gefühl mache sich breit: Ausweglosigkeit! Doch damit will sich der Kardinal nicht abfinden: "Gibt es wenigstens Auswege für unsere persönlichen Krisen und Konflikte?"
Jesus gebe in dieser Frage einen klaren Rat: "Schließe ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist." Dieser Ausweg, so Schönborn, "steht uns offen. Es braucht dazu nur den Willen." Und doch gelinge es oft nicht. Was Wunder, dass es beim Klimawandel und bei den Kriegen nicht besser sei. Deshalb plädiert der Kardinal nochmals mit Überzeugung: "Versuchen wir es wenigstens!"
Quelle: kathpress