
Bregenz: Diözese Feldkirch feiert ihren Schutzheiligen Gebhard
Hunderte Pilgerinnen und Pilger aus der gesamten Bodensee-Region werden am Donnerstag, 27. August, auf dem Gebhardsberg bei Bregenz erwartet, wo die Diözese Feldkirch ihren Schutzpatron, den heiligen Gebhard (949-995), feiert. Dessen Gedenktag fällt auf den Todestag des mittelalterlichen Bischofs von Konstanz. Höhepunkt des traditionellen Gebhardsfestes ist um 10 Uhr eine Festmesse im Burghof mit Diözesanbischof Benno Elbs. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von einem Bläserensemble der Stadtmusik Bregenz.
Der Gebhardsberg ist zugleich ein historisch bedeutender Ort der Bregenzer Stadt- und Kirchengeschichte. Die heutige Wallfahrtskirche steht auf dem Areal der mittelalterlichen Burg Hohenbregenz. Eine Sonderführung mit Kirchenraumpädagoge Karl Dörler im Rahmen des Festes widmet sich unter dem Titel "Von der Burg Hohenbregenz zur Wallfahrtskirche" der Entwicklung des Ortes von der mittelalterlichen Burganlage zum Wallfahrtszentrum.
Bereits vor dem Fest finden bis 26. August jeweils mittwochs Abendwallfahrten auf den Gebhardsberg statt. Ziel- und Endpunkt ist jeweils eine Heilige Messe um 19 Uhr in der Kapelle auf dem Gebhardsberg.
Gebhard wurde 949 in der Familie der Grafen von Bregenz geboren und war von 979 bis zu seinem Tod Bischof von Konstanz. Zu den mit ihm verbundenen kirchlichen Initiativen zählt die Gründung des Klosters Petershausen bei Konstanz. Die Diözese Feldkirch hebt bei der Verehrung des Heiligen insbesondere dessen Einsatz für Menschen in Not und für Bildung hervor.
Die Wallfahrt auf den Gebhardsberg ist bis heute mit unterschiedlichen persönlichen Anliegen verbunden. Eine besondere Rolle spielt die Bitte werdender Mütter um eine gute Geburt.
Quelle: kathpress