
Trotz Niederlage: Viele Sieger bei Priestermatch gegen Slowenien
Die österreichische Priesternationalmannschaft ist am Dienstag bei ihrem Jubiläumsmatch zum 30-jährigen Bestehen gegen die slowenische Priesterelf mit 3:5 unterlegen. Die österreichische Mannschaft habe die Partie trotz der Niederlage aber als Tag mit vielen Siegern verbucht, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Beim Benefizmatch im burgenländischen Olbendorf konnten Spenden für kriegsbetroffene Kinder und die Lebensmittelhilfe in der Ukraine gesammelt werden. Gespielt wurde in eigens angefertigten Solidaritätsdressen mit Ukraine-Bezug, die auch weiterhin bei Hauptorganisator Pfarrer Zdravko Gasparic gegen Spende erhältlich sein werden.
"Gratulation an die slowenischen Priester, an Pfarrer Gasparic für die Mobilisierung so vieler Fans und auch an die österreichische Nationalmannschaft zum Geburtstag und zum guten Spiel!", gratulierte der Vorsitzende der Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ), Sepp Eppensteiner. Unter den Zuschauern waren auch der burgenländische Generalvikar Michael Wüger und der Olbendorfer Bürgermeister Wolfgang Sodl. Landtagsabgeordneter Bernd Strobl fungierte als Schiedsrichter.
Das Team stelle sein sportliches Engagement immer wieder "in den Dienst der guten Sache", erklärte Eppensteiner in der Aussendung. Die Mannschaft würde die Kirche bewegen und andere zur Mithilfe animieren: "Es sind sympathische Priester, die viele Fans anziehen, die gerne für soziale Projekte spenden."
Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre zählen ein Länderspiel gegen Kroatien vor mehr als 10.000 Zuschauern sowie ein Benefizspiel in Zwettl, mit dessen Erlös der Aufbau einer Armenschule in Peru finanziert werden konnte. Das Team kooperiert zudem mit dem Hilfswerk "Kirche in Not". Auch bei den Priester-Europameisterschaften ist die österreichische Auswahl regelmäßig vertreten, zuletzt im Februar im polnischen Lublin. Gegründet wurde das Team vom burgenländischen Priester Zeljko Odobasic, jetzt ist der 31-jährige Perchtoldsdorfer Kaplan Michael Semmelmeyer Kapitän des Teams.
Quelle: kathpress