
Malteser-Delegation aus Österreich besucht Estland
Eine 25-köpfige Delegation des Malteser Hospitaldienstes Austria besucht derzeit Estland. Von 13. bis 19. August sind Malteser aus Tirol, Vorarlberg, der Steiermark, Wien und dem Burgenland in dem baltischen Land zu Gast, um sich mit den Maltesern in Estland auszutauschen und deren karitatives Engagement kennenzulernen. Sieben Menschen mit Behinderungen konnten dank ehrenamtlichen Engagements ebenfalls an der Reise teilnehmen, hieß es in einer Aussendung. Die Reise erfolgte auf Einladung des Botschafters des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens in Estland, Manfred Mautner-Markhof.
"Durch unsere Tätigkeit als Malteser zeigen wir den Menschen Estlands, was aktiv gelebter Glauben bedeutet und freuen uns über die österreichische Unterstützung auf diesem Weg", so Mautner-Markhof.
Die Reise unterstreiche die internationale Verbundenheit der Malteser, hieß es weiter. Über Ländergrenzen hinweg verbinde die Mitglieder der gemeinsame, auf dem Gebot der christlichen Nächstenliebe beruhende Auftrag, Menschen in Krankheit, Not und schwierigen Lebenssituationen beizustehen und konkrete Hilfe zu leisten, so Verena Trentini, Delegat Tirols und Vorarlbergs des Malteserordens und internationale Koordinatorin der Reise.
Geschichte
Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden ist ein katholischer Laienorden, der seit seiner Entstehung im 11. Jahrhundert im Dienst an Kranken und Bedürftigen steht. Heute ist der Malteserorden vor allem im Bereich der sozial-medizinischen und humanitären Hilfe tätig und in über 120 Ländern präsent. Gemeinsam mit 13.500 Mitgliedern arbeiten 100.000 Freiwillige, die von rund 52.000 Ärzten, Pflegepersonen, diplomierten Pflegekräften und Sanitätern unterstützt werden. Der Orden betreibt Krankenhäuser, medizinische Zentren, Ambulanzen, Einrichtungen für ältere und behinderte Menschen, Zentren für unheilbar Kranke sowie soziale und psychologische Betreuungsprojekte für Migranten und Flüchtlinge.
(Info: www.malteser.at)
Quelle: kathpress