
Klosterneuburg: Chorherren feiern Hochfest des Ordensvaters Augustinus
Mit einem Pontifikalamt in der Stiftskirche begehen die Klosterneuburger Chorherren auch heuer wieder das Hochfest des hl. Ordensvaters Augustinus am 28. August. Dem Festgottesdienst am Freitag um 10 Uhr wird Propst Anton Höslinger vorstehen. Die Festlichkeiten beginnen allerdings schon am Donnerstag, 27. August, mit einer Ersten Pontifikalvesper (15 Uhr). Am Freitag beschließt wiederum um 15 Uhr die Zweite Pontifikalvesper die Feierlichkeiten. Derzeit gehören 36 Chorherren dem Stift an.
Die Augustiner-Chorherren versuchen, das klösterliche Lebensideal, das geprägt ist durch gemeinsames Gebet und gemeinsamen Tisch, mit der Seelsorge außerhalb des Klosters zu verbinden, vor allem in den Pfarren. Der entscheidende Impulsgeber für diese Lebensform war und ist der hl. Augustinus von Hippo (354-430). Er verfasste eine Lebensregel einer Priestergemeinschaft, die sogenannte Augustinusregel. Diese dient heute als Grundlage vieler Orden in der katholischen Kirche - so auch für die Augustiner-Chorherren. Papst Leo XIV. gehört dem Augustinerorden an, der sich ebenfalls an der Augustinusregel ausrichtet.
Verein "Hoffnungskinder"
Das Stift Klosterneuburg hat seit dem Jahr 2000 ein Sozialstatut, wonach jedes Jahr mindestens zehn Prozent des wirtschaftlichen Ertrages für soziale Zwecke aufgewendet werden müssen. Im Schnitt beläuft sich die Spendensumme auf gut eine Million Euro pro Jahr. Unterstützt werden zahlreiche Hilfsprojekte im In- und Ausland.
Und es finden sich auch immer wieder weitere Organisationen, die das Stift in diesem sozialen Engagement unterstützen. So hat etwa der Rotary Club Klosterneuburg dieser Tage anlässlich seines 60-jährigen Bestehens den vom Stift gegründeten Verein "Hoffnungskinder" mit 6.000 Euro unterstützt. Die Spende kommt Concordia Sozialprojekten in Rumänien, Bulgarien, Kosovo und der Republik Moldau zugute.
Die Spende sei ein wertvoller Beitrag, Kindern und Jugendlichen Bildung und Sicherheit zu ermöglichen", so Propst Höslinger in einer Aussendung. Die Wirkung der Hilfe werde vom Stift regelmäßig vor Ort überprüft. Vertreterinnen und Vertreter des Stiftes besuchten die geförderten Projekte und überzeugten sich davon, "dass die Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden".
Quelle: kathpress