
"Jugend für das Leben": Erfolgreiche Pro-Life-Tour 2026
Positiv bilanziert die "Jugend für das Leben" ihre heurige Pro-Life-Tour, die von 7. bis 23. August von Salzburg nach Linz führte. Ziel der Tour sei es, die Bevölkerung über die Thematik Abtreibung aufzuklären und das Unrechtsbewusstsein dafür zu schärfen, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch. Auf dem 220 Kilometer langen Weg seien mehr als 2.000 Informationsflyer verteilt und zahlreiche Gespräche auf den Straßen geführt worden. "Der ungeborene Mensch wird von unserer Gesellschaft immer weiter entmenschlicht und missachtet. Für das Leben dieser besonders vulnerablen Menschen setzen wir uns ein", so Veronika Fürst, Generalsekretärin des Vereins, in der Aussendung.
Die Pro-Life-Tour erweise sich jedes Jahr aufs Neue "als eine wertvolle Gelegenheit für Jugendliche, in den aktiven Lebensschutz einzusteigen, Freundschaften zu knüpfen und Österreich 'Schritt für Schritt' mitzugestalten - hin zu einem Land, in dem jedes Leben von Anfang an geschützt wird". Manche Jugendliche nahmen tageweise teil, manche für mehrere Tagesetappen, andere für eine Woche oder die ganze Tour. In den Unterkünften seien zur Weiterbildung Vorträge zum Thema Lebensschutz, Aufklärung und Familie von den Jugendlichen oder externen Referenten angeboten worden.
Die "Jugend für das Leben" bzw. einige führende Mitglieder der Organisation waren zuletzt medial in der Kritik gestanden, ein Naheverhältnis zu rechtspopulistischen oder auch rechtsextremen Parteien zu haben. Generalsekretärin Fürst hielt dazu auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress fest: "Wir gehören als Jugend für das Leben zur Lebensschutzbewegung, die sich aus unterschiedlichsten Menschen mit verschiedensten Hintergründen zusammensetzt. Unser Verein ist dabei parteilos bzw. parteiübergreifend. Es darf, es soll sich ein jeder für die Ungeborenen einsetzen: Wir stehen geschlossen hinter dem Anliegen, ungeborene Leben zu retten und Müttern und Familien im Schwangerschaftskonflikt eine entsprechende Unterstützung zu bieten."
Quelle: kathpress