
Stift Göttweig investiert in Wohnungen, Dorfentwicklung und Sanierung
Laufende Bauvorhaben, Entwicklungen im Umfeld sowie aktuelle Herausforderungen im Tourismus standen im Mittelpunkt des diesjährigen Sommerfestes des Benediktinerstiftes Göttweig am Donnerstagabend. Unter dem Motto "Austausch im Garten" erhielten Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung Informationen über abgeschlossene und geplante Projekte des über der niederösterreichischen Wachau gelegenen Stifts, informiert eine Aussendung vom Freitag. Eine Vesper in der Stiftskirche rundete das Treffen ab.
So wurde im Frühsommer der Pfisterhof in Kleinwien fertiggestellt. In den revitalisierten Gebäuden stehen 13 Mietwohnungen zur Verfügung. Bei der Sanierung wurde die bestehende Gebäudesubstanz genutzt und mit zeitgemäßen Baumaterialien ertüchtigt. Im Ortszentrum von Furth schreitet das Projekt "Furth mit Göttweig" voran. Das Nahwärmekraftwerk wurde bereits errichtet, im revitalisierten Meierhof laufen die Vorbereitungen für einen neuen Dorfwirt mit Gästezimmern.
Im Tourismus bleibt die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern eine Herausforderung, wie Geschäftsführer Martin Scherhag berichtete. Das Stiftsrestaurant kann montags und dienstags derzeit nur als Kaffeehaus betrieben werden. Erfreulich sei hingegen die Buchungslage im Gästehaus und Veranstaltungsbereich, auch wenn im Kreuzfahrtgeschäft auf der Donau wegen des derzeitigen Niedrigwassers ein Rückgang zu verzeichnen sei. Für den "Adventlichen Zauber" sind hingegen bereits alle Standflächen vergeben.
Über Neuigkeiten aus dem Konvent informierte Abt Patrick Schöder. Demnach wird Frater Nikolaus Aigenbauer im kommenden Winter die ewige Profess ablegen. Eine neue Chororgel soll dank einer privaten Spende in den nächsten Tagen geweiht werden. In der Prälatur dauern die Sanierungsarbeiten noch bis ins kommende Jahr und werden in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt, Fachfirmen und Restauratoren durchgeführt. Der Verein der Freunde des Stifts Göttweig, dem seit kurzen Harald Hager vorsteht, soll künftig wieder verstärkt zur Finanzierung anstehender Sanierungen beitragen, hieß es. (Infos: www.stift-goettweig.at)
Quelle: kathpress