KPH Wien/NÖ startet Hochschullehrgang "Geistige Landesverteidigung"
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich (KPH) startet im Oktober 2026 erneut das Microcredential "Geistige Landesverteidigung". Die einsemestrige Weiterbildung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen aller Schularten und Schulstufen sowie Personen aus erweiterten pädagogischen Bereichen. Ziel sei es, Wissen über sicherheitspolitische Entwicklungen, Landesverteidigung und Krisenvorsorge für die pädagogische Arbeit zu vermitteln, so die KPH gegenüber Kathpress. Die ersten 34 Absolventinnen und Absolventen haben den Lehrgang im Juni abgeschlossen.
Thematisiert werden u.a. das geopolitische Umfeld Europas und Österreichs, aktuelle Krisengebiete sowie die Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres im Rahmen der umfassenden Landesverteidigung. Auch Zivilschutz und die Eigenverantwortung der Bevölkerung, etwa im Fall eines Blackouts, sind Teil der Ausbildung. Weitere Inhalte betreffen internationale Organisationen wie OSZE und NATO.
Nach positiver Absolvierung erhalten die Teilnehmenden ein Dekret des Bundesministeriums für Landesverteidigung als "Informationsoffizier extern". Sie sollen damit Informationen über Aufgaben, Fähigkeiten und Einsatzbereiche des Bundesheers im beruflichen Umfeld weitergeben können, heißt es: "Dazu erhalten die TeilnehmerInnen auch die Möglichkeit, die Österreichische Militärbibliothek zu nutzen, sowie Zugang zu speziellen Newskanälen für Informationsoffiziere."
Der Lehrgang basiert auf einer Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Bildung und dem Bundesministerium für Landesverteidigung. Pro Bundesland gibt es eine dafür vorgesehene Bildungsinstitution, so die KPH.
Quelle: Kathpress
