
Stephansdom präsentiert neue Website und Social-Media-Kanäle
Der Wiener Stephansdom hat seinen digitalen Auftritt erneuert. Seit Freitag ist die neue Website www.stephansdom-wien.at online. Sie soll als zentrale Informationsplattform rund um Gottesdienste, pfarrliches Leben, Kultur, Musik, Besichtigungsmöglichkeiten sowie Geschichte und Erhaltung des Doms dienen. Die Inhalte stehen in zehn Sprachen zur Verfügung, darunter Englisch, Spanisch, Chinesisch und Koreanisch, wie die Erzdiözese Wien mitteilte. Den Stephansdom besuchen jährlich rund sieben Millionen Menschen aus aller Welt.
Kernstück der Website ist ein zentraler Veranstaltungskalender, der Gottesdienste, Aufführungen der Dommusik und Veranstaltungen der Dompfarre bündelt. Ein eigener Beichtkalender informiert über Beichtgelegenheiten. Die Termine können nach Sprache und Priester gefiltert werden.
Über einen integrierten Ticketshop lassen sich Eintrittskarten für Dom-Besichtigungen erwerben. Zudem bietet die Website eine direkte Spendenmöglichkeit und die Option, persönliche Gebetsanliegen an die Dompfarre zu übermitteln. Ein digitaler Rundgang ermöglicht es, die Kathedrale und ihre Besonderheiten online zu erkunden. Eigene Bereiche informieren über die Arbeit der Dombauhütte und die Bestände des Domarchivs.
Mit dem neuen Angebot solle es Menschen erleichtert werden, passende Zugänge zum Stephansdom zu finden, erklärten Domdekan Rudolf Prokschi und Pastoralamtsleiter Markus Beranek. "Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen und Interessen in den Stephansdom: Sie suchen einen Ort für das Gebet, staunen über die Kunst und Kultur oder tauchen in die Geschichte Wiens und Österreichs ein", so Beranek. Prokschi betonte: "Uns ist wichtig, dass der Dom für sie ein Ort ist, an dem sie sich willkommen wissen und Kraft für ihren Alltag schöpfen können."
Neue Auftritte auf Instagram und Facebook
Parallel zum Website-Relaunch startete der Stephansdom eigene Auftritte auf Instagram und Facebook. Mit den Worten "Servus, ich bin's, der Wiener Stephansdom!" stellte sich die Kathedrale am Freitag auf den beiden Plattformen vor. Die Beiträge sollen künftig das religiöse und kulturelle Leben ebenso wie Geschichte, Architektur und touristische Angebote des Doms vermitteln. Ein monatlicher Newsletter ergänzt das digitale Angebot.
"Mit Website, Social Media und Newsletter schaffen wir erstmals einen gemeinsamen digitalen Auftritt für die vielen unterschiedlichen Bereiche des Stephansdoms", erklärte Andreas Kastenmeier vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Erzdiözese Wien. Ziel sei es, die Vielfalt des Ortes zeitgemäß und übersichtlich aus einer Hand zu präsentieren und Menschen "neue Zugänge zu diesem einzigartigen Gotteshaus eröffnen".
(Link: https://stephansdom-wien.at; Instagram: www.instagram.com/wiener_stephansdom; Facebook: www.facebook.com/WienerStephansdom)
Quelle: kathpress