"Kinder schreiben dem Papst"
500 Kinder beteiligten sich an Aktion der Päpstlichen Missionswerke in Österreich zum Besuch Benedikts XVI.
Mehr als 500 Kinder sind der Einladung der Päpstlichen Missionswerke in Österreich ("missio"-Austria) gefolgt und haben dem Papst Briefe geschrieben und Bilder gemalt. "Auf Christus schauen", das Motto des Papstbesuches, ist auch das Motto dieser Aktion, mit der Papst Benedikt XVI. in Österreich begrüßt wird.
"Wir freuen uns sehr auf den Besuch unseres 'Chefs' und die Kinder in Österreich teilen diese Freude", so der Nationaldirektor von "missio"-Austria, Leo Maasburg. Ein Auszug der schönsten Briefe und Bilder ist auf der Website der Päpstlichen Missionswerke "www.missio.at" zu sehen.
Die zahlreichen Briefe und Bilder werden am Sonntag, 9. September, gleich nach dem Angelusgebet auf dem Stephansplatz um 12 Uhr von Maasburg und fünf ausgelosten Kindern dem Papst gebunden als Buch überreicht. Der Papst soll sein Dankschreiben an die Kinder im Reisegepäck mithaben und wird es wahrscheinlich gleich auf der Bühne den Kindern übergeben.
Während des Papstbesuchs sammelt "missio"-Austria für ehemalige Kindersoldaten in Uganda und hilft ihnen auf ihrem Weg zurück in ein normales Leben. Von Rebellen verschleppt, mussten sie als Kindersoldaten rauben, plündern und töten. Mehr als 20.000 Kinder haben die Rebellengruppen im Norden Ugandas entführt und dazu gezwungen, Krieg zu führen.
"Durch liebevolle Betreuung, Therapie und erste Schritte in Richtung Schule und Ausbildung, ist es 'missio' und den Partnern in Uganda gelungen, vielen Kindern und Jugendlichen, die den Rebellen entkommen konnten, die Chance auf ein neues Leben zu schenken, aber es gibt noch viel zu tun", so Maasburg ("Father Leo") zur dramatischen Situation in Uganda.
Anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Österreich ersucht "missio"-Austria um Spenden für die Arbeit mit den ehemaligen Kindersoldaten. (Spenden: Kto. Nr. PSK 701 55 00, BLZ 60 000, Kennwort: "Kindersoldaten", online-Spenden auf www.missio.at).