Konzerthaus: "Signal der Hoffnung"
Wiener Caritasdirektor dankt Bundespräsident Fischer für seine Worte über das gute Miteinander von Kirche und Staat
Als "äußerst ermutigend" und als "klares Signal in Richtung Jugend" hat der Wiener Caritasdirektor Msgr. Michael Landau die Begegnung Papst Benedikts XVI. am Sonntag im Wiener Konzerthaus mit Ehrenamtlichen und Freiwilligen bewertet. Sowohl die Grußworte der Jugendlichen, die Begrüßung durch Bundespräsident Heinz Fischer wie auch die Papstansprache hätten die "Dimension der Hoffnung" in den Mittelpunkt gestellt, dass jeder Einzelne in der Gesellschaft etwas zum Positiven verändern kann, so Landau am Montag im Gespräch mit "Kathpress". Die Begegnung im Konzerthaus habe damit an die Begegnung des Papstes mit dem Bundespräsidenten und dem Diplomatisches Corps in der Hofburg angeknüpft, als die Aufmerksamkeit gegenüber Menschen an den Rändern der Gesellschaft zur Sprache gekommen war.
Jedenfalls sei bei der Begegnung im Wiener Konzerthaus deutlich zum Ausdruck gekommen, dass junge Menschen "Träger der Hoffnung" sind, wenn es um soziales Gewissen und Hilfsbereitschaft gehe. Der Wiener Caritasdirektor dankte auch ausdrücklich Bundespräsident Heinz Fischer für dessen Worte, aus denen die Verbundenheit, das Miteinander und die wechselseitige Wertschätzung zwischen Kirche und Staat im Einsatz für die Menschen deutlich zum Ausdruck gekommen seien. Österreich habe diesbezüglich eine gute Tradition, so Landau.