"Missio" begrüßt den Papst mit 400 "Citylights"
Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich ermöglichen ehemaligen Kindersoldaten in Uganda ein neues Leben
Mit einer neuen Website www.missio.at und 400 "Citylights", die ab Donnerstag in ganz Wien zu sehen sind, begrüßen die Päpstlichen Missionswerke in Österreich ("missio"-Austria) ihren "Chef", Papst Benedikt XVI. Das "Citylight" zeigt den Papst, der südamerikanische Kinder umarmt. Der Text "Nur einen Augenblick mit 'Missio'... auf Christus schauen, das Herz öffnen, Liebe schenken" nimmt Bezug auf das Motto des Papstbesuches in Österreich und lädt alle dazu ein, wie der Papst die Kinder in den Mittelpunkt der Zuwendung zu stellen.
"Father Leo", Leo Maasburg, Nationaldirektor von "Missio"-Austria und langjähriger Begleiter von Mutter Teresa: "Wir freuen uns sehr auf den Besuch von Papst Benedikt XVI. und wollen es ihm in seiner Sorge um die Menschen und besonders um die Kinder gleich tun. Deswegen begleiten wir ehemalige Kindersoldaten in Uganda auf ihrem Weg zurück in ein normales Leben".
Diese Kinder und Jugendlichen haben Unvorstellbares erlebt: Von Rebellen verschleppt, mussten sie als Kindersoldaten durchs Land ziehen und dabei rauben, plündern und töten. Mehr als 20.000 Kinder haben die "Lord's Resistance Army" und andere Gruppierungen im Norden Ugandas entführt und zum Söldnerdienst gezwungen.
"Durch liebevolle Betreuung, Therapie und erste Schritte in Richtung Schule und Ausbildung, ist es 'Missio' mit seinen Partnern in Uganda bereits gelungen, vielen Kindern und Jugendlichen, die den Rebellen entkommen konnten, die Chance auf ein neues Leben zu schenken", betont Leo Maasburg. Jetzt stehen die Helferinnen und Helfer vor einer neuen Herausforderung: Immer mehr Kinder werden aus dem kriegerischen Konflikt "entlassen" und kommen zurück. Sie alle brauchen dringend Hilfe und vor allem eine solide Ausbildung. (Spenden: Kto. Nr. 701 55 00, BLZ 60.000, Kennwort "Kindersoldaten", online-Spenden: http://www.missio.at/).