
"Den Hungerstreikenden geht es immer schlechter"
Der Gesundheitszustand der 14 im Hungerstreik befindlichen Asylwerber in der Votivkirche "verschlechtert sich leider von Tag zu Tag". Das berichtete die Caritas der Erzdiözese Wien, die gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Johanniter die medizinische Versorgung der Flüchtlinge durch die medizinische Ambulanz der Caritas, den Louisebus, sicherstellen.
In der Nacht auf Donnerstag übernachteten laut Caritas-Aussendung 29 Flüchtlinge in der Votivkirche. Sie wurden wie zuletzt von zwei Sanitätern der Johanniter und Caritas-Mitarbeitern betreut. "Als Caritas unternehmen wir alles, um zu vermitteln", hieß es. Es gelte auch den Flüchtlingen zuzuhören, wenn sie über ihre zum Teil dramatischen Fluchtumstände erzählten.
Auf ausdrücklichen Wunsch der Flüchtlinge sei in der vergangenen Nacht die Kirchentüre zugesperrt worden, weil es in den letzten Nächten immer wieder zu "Störaktionen" von rund einem Dutzend Personen gekommen sei, berichtete die Caritas. Diese hätten die Flüchtlinge "mit Falschinformationen und Gerüchten verunsichert" und sie stündlich geweckt, "damit die Flüchtlinge nicht zur Ruhe kommen".
Quelle: Kathpress