
Kongress "Solidarische Ökonomie"
Unterschiedlichste Projekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken und für ein zukunftsfähiges Wirtschaften stehen, stehen beim internationalen Kongress "Solidarische Ökonomie" vom 22. bis 24. Februar in Wien im Mittelpunkt. Insgesamt laden an der Universität für Bodenkultur mehr als 150 Teilveranstaltungen zum Erfahrungsaustausch über solidarisches Wirtschaften ein. Inhaltlich geht es u.a. um solidarische Wohnformen, Alternativen zum Bank- und Geldwesen, Mikrokredite, Tauschringe oder Regionalwährungen. Auch die österreichischen Ordensgemeinschaften und die Katholische Sozialakademie werden sich in den Kongress einbringen.
Propst Maximilian Fürnsinn, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, und Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden, stehen am Freitag, 22. Februar, bei einem Workshop (18 bis 19.30 Uhr)Rede und Antwort über solidarisches Leben und Wirtschaften in Ordensgemeinschaften.
Ordensgemeinschaften lebten seit vielen Jahrhunderten in alternativen Lebensformen. Ohne Privateigentum, mit Blick auf die Erfordernisse der jeweiligen Zeit, gegründet oft mit revolutionärem Ansatz, sich selbst immer wieder reformierend, heißt es dazu in einer Ankündigung der Ordensgemeinschaften. Diskutiert werden sollen etwa die Fragen "Was kann die lange Erfahrung mit dem Leben in einer Solidargemeinschaft für jüngere und ältere Solidargemeinschaften heute bringen?" und "Was können Ordensgemeinschaften von frischen Ansätzen der solidarischen Ökonomie lernen?".
Die Katholische Sozialakademie beteiligt sich an zwei Workshops: "Solidarische Ökonomien und Grundeinkommen" (Samstag, 16 bis 17.30 Uhr) und "Wirtschaftsdemokratie" (Sonntag, 11 bis 12.30 Uhr). Die Sozialakademie ist in der Vorbereitung des Kongresses engagiert.
Infos zum Kongress: www.solidarische-oekonomie.at