
Wiener Dialogzentrum gratuliert dem Papst
Das König Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog in Wien (KAICIID) hat Papst Franziskus am Dienstag zur Wahl gratuliert. Wie Generalsekretär Faisal Bin Abdulrahman Bin Muaammar in einem Schreiben betonte, hoffe man auf die Fortsetzung der guten Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung und dem Vatikan auch im anlaufenden Pontifikat, die unter Benedikt XVI. begonnen hätten.
Der KAICIID-Generalsekretär erinnerte an "Meilensteine" des Weges des Dialogzentrums, an denen die katholische Kirche und der Papst bisher eine Rolle gespielt hätten. Angeführt wurde hier das Treffen zwischen dem saudischen König Abdullah ibn Abd al-Aziz im November 2007 und Papst Benedikt XVI., das das erste Treffen zwischen dem "Hüter der Heiligen Stätten" - so einer der Titel des Königs - und einem Papst überhaupt gewesen sei.
König Abdullah habe Papst Benedikt XVI. bei diesem Anlass seine Vision einer "Initiative für den interreligiösen Dialog" vorgestellt, und dieser habe darauf "positiv reagiert", hieß es. Im Oktober 2012 habe das Dialogzentrum den Vatikan als Beobachter zugelassen, was ebenfalls ein "Meilenstein" gewesen sei. Der Generalsekretär weiter: "Das KAICIID hofft auf auch zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Heiligen Stuhl und dem KAICIID, um den Dialog zwischen den Gläubigen verschiedener Religionen und Kulturen zu stärken".
Betont wird in dem Schreiben auch die KAICIID-Vision, dass Religionen gegenseitige Achtung und Versöhnung ermöglichen sollen. Man wolle dafür u.a. Wissen über den Dialog zwischen Religionen und Kulturen schaffen, entwickeln und verbreiten, Respekt für Unterschiede pflegen, Brücken bauen, Konflikte adressieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gruppen fördern.
Informationen unter www.kaiciid.org