
Pläne für Spielfilm über Papst Franziskus
Der deutsche Regisseur und Produzent Christian Peschken will nach US-Medienberichten das bisherige Leben von Papst Franziskus ins Kino bringen. Der Spielfilm soll den Werdegang Jorge Mario Bergoglios bis zur Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche schildern. Ein europäischer Investor habe umgerechnet 19 Millionen Euro für die Produktion unter dem Arbeitstitel "Friend of the Poor: The Pope Francis Story" ("Freund der Armen: Die Geschichte von Papst Franziskus") zugesagt, berichtete die Zeitschrift "National Catholic Register" laut deutscher katholischer Nachrichtenagentur KNA am Wochenende.
Der aus dem Rheinland stammende Peschken (57) arbeitete nach Tätigkeiten beim deutschen Hörfunk seit 1989 als Produzent in Hollywood, unter anderem in Koproduktionen für das ZDF und Pro 7. Ferner war er für das katholische Fernsehnetzwerk EWTN aktiv, zu dem auch die Zeitschrift "National Catholic Register" gehört. Von den USA aus bemühte er sich um die Schaffung eines christlichen Privatsenders in Deutschland. 2007 trat er in die katholische Kirche ein.
Für den Papst-Film wolle Peschken unter anderem den Vatikan-Korrespondenten Andrea Tornielli gewinnen, einen der angesehensten italienischen Journalisten für Kirchenthemen. Tornielli habe nicht nur soeben ein Buch über Franziskus veröffentlicht, sondern kenne Bergoglio seit 2002 persönlich. "Wir haben ausführlich gesprochen und diskutiert, was für ein Film das werden soll", sagte Peschken dem "National Catholic Register".
Die Idee zum Film sei ihm mit dem ersten Auftritt des neu gewählten Papstes auf dem Mittelbalkon des Petersdoms gekommen, sagte Peschken: "Das wäre eine großartige Schlussszene", zitierte ihn die Zeitschrift.