
"Kirchliche Spitäler geben Europa eine Seele"
Mit Geduld und Erfolg verfolgen kirchliche Krankenhäuser bewusst den Auftrag, Europa eine Seele zu geben. Das hat der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari am Mittwoch im Krankenhaus der Elisabethinen in der steirischen Landeshauptstadt erklärt. Anlässlich der Segnung der neuen Intensivstation des Spitals würdigte Kapellari das Wirken kirchlicher Einrichtungen im Sozialbereich: "Ohne dumme Arroganz kann man sagen, dass die Christenheit im Welthorizont eine Großmacht der Barmherzigkeit ist", so der Bischof.
Katholische Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser gehören laut Kapellari zu der Vielzahl von Menschen und Gemeinschaften, die sich der Aufgabe des Schutzes und der Entfaltung von Leben widmen - "etwas vom Edelsten, das Menschen tun können", betonte der Bischof. Die Ordens- und anderen konfessionellen Krankenhäuser seien für ihre Leistungen und die erfolgreichen und geduldigen Dienste allgemein bekannt und würden auch dafür wertgeschätzt. Der Grazer Bischof bezeichnete den christlichen Glauben als Kraftquelle der Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit ebenso anders- oder nichtglaubenden Menschen helfen würden.
Seit über 320 Jahren wirken die Schwestern der Elisabethinen in Graz, "engagiert und segensreich", wie Kapellari in Erinnerung rief. Aus anfangs einem Krankenhaus mit sechs Betten und drei Schwestern habe sich heute ein modernes, auch aufgrund seiner neuen Intensivstation weithin profiliertes Akutkrankenhaus entwickelt. Möglich sei dies durch den "beispielhaften immensen Einsatz des Ordens" mit Unterstützung durch private Wohltäter und heute zumal durch die öffentliche Hand.
Quelle: Kathpress