
In Österreich heuer bislang 25 Neupriester
In Österreich sind nach den "Kathpress" vorliegenden Daten in diesem Jahr bislang 25 Männer zu Priestern geweiht worden. Damit ist die Zahl seit der letzten "Prognose" vom Sommer leicht gestiegen. Die meisten Weihen fanden bereits rund um den traditionellen Termin des Festes "Peter und Paul" (29. Juni) statt. In den vergangenen Tagen wurden nun aber vier weitere Männer geweiht. Sie gehören alle einer Ordensgemeinschaft an: P. Petrus Tschreppitsch vom Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal, der Augustiner Chorherr Christoph Schmölz aus Klosterneuburg, der Zisterzienserpater Kilian Müller aus Heiligenkreuz und Bruder Seraphim von der Gemeinschaft der Kleinen Brüder vom Lamm in Wien.
Die Zahl der Neupriester könnte sich bis Jahresende noch leicht erhöhen, da sich die Weihetermine von Ordenspriestern oft relativ kurzfristig ergeben. Im Vorjahr wurden 28 Neupriester in Österreich geweiht, im Jahr 2011 war die Zahl mit 39 Priesterweihe-Kandidaten außergewöhnlich hoch. Im Durchschnitt werden in Österreich jährlich zwischen 25 und 35 Priester geweiht.
Für die Weihe von Christoph Schmölz in Stift Klosterneuburg reiste der Osloer Bischof Markus Bernt Eidsvig nach Österreich. Er gehört selbst den Klosterneuburger Chorherren an. Die Zisterzienser von Stift Heiligenkreuzer holten den Sekretär der Spanischen Bischofskonferenz, Weihbischof Juan Antonio Martinez Camino, in die Erzdiözese Wien. Die Weihen in Kärnten und Wien nahmen der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz und der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn vor.
Die liturgische Feier der Priesterweihe beginnt mit dem Versprechen des Kandidaten, sein Amt treu auszuüben und dem Bischof gegenüber Gehorsam zu leisten. Bei der Weiheliturgie steht das Handauflegen und Weihegebet durch den Bischof im Mittelpunkt, wodurch das kirchliche Amt weitergegeben wird. Im Anschluss legt der Neupriester das priesterliche Gewand an, es erfolgt die Salbung der Hände mit Chrisamöl und die Überreichung von Kelch und Hostienschale. Die erste Eucharistiefeier nach der Weihe, die sogenannte "Primiz", feiert der Neupriester in seiner Heimat- oder Praktikumspfarre.
Quelle: Kathpress