
Papst beklagt Taifun- und Terroropfer
Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz zu Gebet und humanitärer Hilfe für die philippinischen Katastrophenopfer aufgerufen und auch die Opfer eines Schulbusangriffs in Syrien beklagt. "In diesen Tagen beten wir und vereinen unsere Kräfte, um unseren Brüdern und Schwestern auf den Philippinen zu helfen, die von dem Taifun betroffen sind", sagte der Papst am Mittwoch zum Abschluss der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Dies seien die "wahren Schlachten", die es zu schlagen gelte - "für das Leben und nie für den Tod", so Franziskus. Der Papst selbst hatte 150.000 Dollar Soforthilfe für die Taifun-Opfer bereitgestellt.
Der Angriffs auf den Schulbus in Damaskus habe ihn mit "großem Schmerz" erfüllt, so der Papst weiter. Am Montag war ein Schulbus, der die Kinder in den vornehmlich von Christen bewohnten Stadtteil Bab Sharqi im Osten der Altstadt von Damaskus bringen sollte, mit Mörsergranaten beschossen worden. Vier Kinder und der Busfahrer wurden getötet; weitere Kinder wurden verletzt. "Beten wir, dass sich solche Tragödien nicht mehr ereignen", so Franziskus.
Taufe und Bußsakrament sind wie "Neugeburt"
In seiner Katechese hob der Papst die Bedeutung der Taufe und es Bußsakraments hervor. "Die Taufe ist der Akt der Geburt, der Geburt der Kirche. Ihr alle kennt doch das Datum eurer Geburt. Ihr alle feiert euren Geburtstag. Aber - was ich schon einmal gefragt habe - wer von euch erinnert sich auch an das Datum seiner Taufe?" Dieses Datum sei der Beginn eines "wundervollen Weges, eines Weges zu Gott".
Auch das Bußsakrament sei eine neue Geburt, sagte der Papst vor rund 50.000 Pilgern und Audienzbesuchern weiter. Beichte sei keine Folter, sondern "ein Fest", das an den Tag der Taufe erinnere.