
Friedenslicht: Von Brüssel auf dem Weg nach Rom
Eine Delegation aus Oberösterreich unter der Leitung von Diözesanbischof Ludwig Schwarz und Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer hat am Montag das Friedenslicht aus Bethlehem Vertretern der EU-Kommission in Brüssel übergeben. Bischof Schwarz feierte im Anschluss an die Übergabe gemeinsam mit in Brüssel lebenden Oberösterreicherin eine Adventfeier. "Das Licht von Bethlehem möge auch hier in Brüssel allen Licht sein und Wärme spenden", so Schwarz.
Landeshauptmann Pühringer hob die Europäische Union in einer Rede vor seinen Landsleuten als "Wertegemeinschaft, die große Herausforderungen zu meistern hat", hervor. Ihr "erster und tiefster Sinn" sei die Erhaltung des Friedens in Europa. Das Friedenslicht solle in diesem Zusammenhang eine deutliche Botschaft sein, "die mit Oberösterreich stark verbunden ist, weil es von hier aus jedes Jahr wieder initiiert wird", so der Landeshauptmann.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Chor "Voices" unter der Leitung des Linzer Domkapellmeisters Josef Habringer. Rund 200 in Brüssel lebende Oberösterreicher stimmten zu Beginn der Feier gemeinsam mit Bischof Schwarz und Landeshauptmann Pühringer das Weihnachtslied "Es wird scho glei dumpa" an. Am Mittwoch wird das Licht aus der Geburtsstadt Jesu auch dem Papst im Rahmen der traditionellen Generalaudienz in Rom übergeben.