
Pax Christi fordert Hilfe für syrische Flüchtlinge
Die katholische Friedensbewegung Pax Christi Österreich hat sich zahlreichen kirchlichen Stimmen angeschlossen und die österreichische Bundesregierung aufgefordert, ihre humanitäre Hilfe für die syrischen Kriegsflüchtlinge zu erhöhen. Die Quote für syrische Flüchtlinge sollte zumindest verdoppelt und die Umsetzung der Hilfe beschleunigt werden, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.
Für Syrien könne es keine militärische Lösung geben. Vorrangige Ziele der Genfer Konferenz müssen daher ein vorläufiger Waffenstillstand, die Freilassung gefangener und entführter Personen sowie internationale Maßnahmen gegen die Einfuhr von Waffen und ausländischen Kämpfern in das Bürgerkriegsland sein, hielt Pax Christi fest. Weiters müsse sichergestellt werden, dass alle Flüchtlinge in den Nachbarländern und in Syrien selbst entsprechende humanitäre Hilfe erhalten können.
Um einen tatsächlichen Friedensprozess in Gang zu bringen, sei es notwendig, dass alle Parteien, die direkt oder indirekt an dem Konflikt beteiligt sind, auch an den Verhandlungen teilnehmen. Pax Christi sprach sich deshalb auch für eine Beteiligung des Iran an der Genfer Syrien-Konferenz aus. Man sei verwundert, dass UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zuerst kurzfristig eine Einladung ausgesprochen, diese dann aber postwendend wieder zurückgezogen habe", hieß es in der Aussendung.