Papst: Hoffnung größtes Geschenk Gottes
Papst Franziskus hat am Sonntag die römische Pfarre San Gregorio Magno im Problemviertel Magliana besucht und in der modernen Kirche des Komplexes den Gottesdienst gefeiert. Er rief die Menschen auf, nie die Hoffnung zu verlieren, auch nicht in Situationen von Jugendarbeitslosigkeit und täglichem Kampf um das Lebensnotwendige.
Die Hoffnung eines jeden Tages sei das Wichtigste für den Menschen, und die Hoffnung sei das größte Geschenk Gottes. Es werde nie enttäuschen, "behaltet das in eurem Herzen", sagte der Papst. Er rief die Menschen in Magliana auf, für ihn zu beten, weil auch er darauf angewiesen sei.
Während des vierstündigen Aufenthaltes traf Franziskus mit verschiedenen Gruppen der Pfarre San Gregorio zusammen. Den Beginn machten Taufbewerber, danach kamen Gruppen, die Sozialarbeit leisten, etwa für Arme und für Arbeitslose. Auch Initiativen zur Wiedereingliederung von ehemaligen Strafgefangenen und Drogenabhängigen wurden dem Papst vorgestellt.
Bei seiner Ankunft auf dem Vorplatz der Kirche wurde der Papst von einer großen Menschenmenge mit Applaus begrüßt. Ein Religionslehrer sowie ein krankes Kind mit seiner Familie hießen Franziskus willkommen. Anschließend traf er auf dem anliegenden Sportfeld mit Kindern und Jugendlichen zusammen, die den Katechismus-Unterricht besuchen. Der Papst schüttelte viele Hände und unterhielt sich mit den Kindern. Auf einem Spruchband am Spielfeldrand stand "Franziskus - einer von uns". Es war der sechste Pastoralbesuch des neuen Papstes in einer Pfarre seiner Diözese Rom.