
Caritas Socialis beendet Tätigkeit in Kärnten
48 Jahre haben Schwestern der Caritas Socialis (CS) in Kärnten gewirkt. Mit der Rückkehr von Sr. Emanuela Faimann aus Altersgründen nach Wien endet nun dieses Kapitel, wie der Orden bekanntgab. Sr. Susanne Krendelsberger, Generalleiterin der Caritas Socialis, erinnerte bei der feierlichen Verabschiedung von Sr. Faiman in der Kärntner Pfarre St. Hemma an 48 Jahre des Einsatzes von CS-Schwestern in der Diözese Gurk-Klagenfurt. Die ersten Schwestern waren von 1945 bis 1949 bei den Jesuiten in Klagenfurt tätig, später war eine Schwester in der Küchenführung im Schloss Kollegg in St. Andrä im Lavanttal tätig. Von 1970 bis 1980 haben CS-Schwestern das Mädchenwohnheim Annabichl der Caritas geführt. Seit 1972 wirkten CS-Schwestern in der Pfarre St. Hemma.
Schwestern der Caritas Socialis seien zudem auch in der Familien- und Altenpflege, sowie in der Sucht- und Lebensberatung tätig gewesen, erinnerte Krendelsberger.
Sr. Emanuela Faiman feierte vor kurzem gemeinsam mit vier Mitschwestern ihr 60-jähriges Schwesternjubiläum. Eine weitere Schwester kann bereits auf 65 Jahre im Orden zurückblicken.
Die Caritas Socialis wurde 1919 von Hildegard Burjan als geistliche Gemeinschaft von Frauen in der katholischen Kirche gegründet. CS-Schwestern sind in Österreich, Brasilien, Deutschland und Südtirol vertreten.
In drei CS Pflege- und Sozialzentren in Wien wird professionelle Pflege und Betreuung für alte und chronisch kranke Menschen angeboten - stationär, in Tageszentren, im CS Hospiz Rennweg, in Wohngemeinschaften und zu Hause. Die CS führt Kindergärten und Horte, ein Wohnheim für Mutter und Kind und eine Beratungsstelle.
Die Caritas Socialis ist weiters auch im Verein "Solwodi Österreich" engagiert, einer Initiative von sechs Ordensgemeinschaften gegen Menschenhandel.
(Infos: www.cs-schwestern.at)
Quelle: kathpress